14.05.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

aleo solar AG meldet rote Quartalszahlen und kappt Prognose

Die Bosch-Tochter aleo solar AG, Solarunternehmen mit Sitzen in Oldenburg und Prenzlau, hat im ersten Quartal 2012 einen Umsatzrückgang sowie einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Dem Unternehmen zufolge sank der Umsatz von 87,4 Millionen Euro im ersten Quartal 2011 auf 74,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rutschte nach positiven zwei Millionen im ersten Quartal des Vorjahres mit minus 8,2 Millionen im ersten Quartal 2012 deutlich in die roten Zahlen. Das Ergebnis je Aktie betrug minus 0,63 Euro (erstes Quartal 2011: 0,06 Euro je Aktie).

„Mit dem Nachfrageschub infolge der Diskussion um die EEG-Novelle konnten wir unseren Umsatz in Deutschland leicht steigern“, sagte York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der aleo solar AG. „Das internationale Geschäft fiel dagegen im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich schwächer aus.“

Die Vergütungskürzungen in zentralen Märkten wie Italien und der daraus resultierende Preisverfall für Solarmodule dürften noch drastischer fallen, als bis jetzt angenommen, schätzt aleo solar AG. Auf Jahressicht hat aleo solar AG ihre Umsatzprognose von 440 auf 410 Millionen Euro reduziert. Zudem werde ein negatives EBIT erwartet, so aleo solar AG.

aleo solar AG: ISIN DE000A0JM634 / WKN A0JM63

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