Nicht alle angeblich grünen Geldanlagen sind auch tatsächlich nachhaltig. / Foto: Pixabay

21.11.18 Meldungen , Institutionelle / Anlageprofis

"Alle wollen nachhaltig sein“ – Die FAZ befragte ECOreporter

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat über die Pariser Konferenz des weltgrößten Impact-Investoren-Netzwerks GIIN berichtet. Für ihren Artikel befragte die FAZ auch ECOreporter-Chefredakteur Jörg Weber. Der warnt vor einem Feigenblattspiel mit der Nachhaltigkeit.

An der GIIN-Konferenz, die letzte Woche in einem Pariser Hotel stattfand, nahmen 1.400 Finanzexperten teil, die sich mit dem Thema "Investment mit Wirkung" beschäftigen. Das Thema boomt, dem GIIN-Netzwerk haben sich mittlerweile Großbanken wie JP Morgan und die Deutsche Bank, die Versicherungskonzerne Allianz und Axa sowie milliardenschwere Private-Equity-Fonds angeschlossen.

Für ihren am 14.11. veröffentlichten Bericht über die Konferenz interviewte die FAZ auch ECOreporter-Chefredakteur Jörg Weber. Der sieht den Nachhaltigkeits-Hype kritisch: "Alle wollen nachhaltig sein. Doch Zauberformeln allein bringen die Welt nicht weiter." Weber warnt vor einem "Feigenblattspiel" und der inflationären Nutzung von Begriffen wie Nachhaltigkeit, sozial und ökologisch.

Aktuell werden viele Finanzprodukte als nachhaltig angepriesen. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich dies jedoch oft als Augenwischerei. Weniger als die Hälfte der Anlagen, die von ECOreporter geprüft werden, sind nach den strengen ECOreporter-Richtlinien aus sozialer und ökologischer Sicht empfehlenswert und erreichen die erwartete Rendite bei einem vertretbaren Risiko.

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