Brasilianischer Windpark: meist stammen die Anlagen brasilianischer Windfarmen von Vestas oder Gamesa, doch Alstom macht den Platzhirschen Konkurrenz. / Quelle: Unternehmen

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Alstom macht Gamesa in Brasiliens Windmarkt Konkurrenz

Der französische Energiekonzern Alstom hat einen Vertrag über die Lieferung von 36 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 2,7 Megawatt (MW) geschlossen. Das geht aus Medienberichten hervor. Abnehmer der Anlagen ist demnach das brasilianische Stromunternehmen Tractebel Energia. Die Windräder sollen bis Mitte 2016 im Nordwesten Brasiliens in Betrieb gehen. Das Auftragsvolumen beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 164 Millionen US-Dollar, also umgerechnet etwa 120 Millionen Euro. Zudem soll Alstom für zehn Jahre die Betriebsführung des Windparks übernehmen.

Die Franzosen hatten bereits 2013 Vertriebserfolge ihrer Windkraftsparte in Brasilien vermeldet. Alstom macht mit dem neuen Auftrag der spanischen Gamesa Konkurrenz, die in Brasilien eine starke Marktposition inne hat. ECOreporter.de hatte die Perspektiven von Gamesa in einem  Aktientipp  analysiert und eine Kaufempfehlung gegeben. Seitdem hat die Aktie stark an Wert gewonnen (wir  berichteten).

Gamesa Corp. Tecnologica: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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