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Alstom senkt erneut Prognose, Aktie verliert 27 %
Der französische Eisenbahnbauer Alstom hat in den letzten Tagen erheblich an Börsenwert verloren. Auslöser sind Verzögerungen bei Projekten in Deutschland.
Alstom hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 (April bis März) deutlich nach unten korrigiert. Die um Sondereffekte bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (EBIT-Marge) soll nur noch bei ungefähr 1 Prozent liegen, der freie Cashflow wird mittlerweile bei minus 1,5 Milliarden Euro erwartet. Bislang war der Konzern von einer EBIT-Marge von etwa 6,5 Prozent und einem positiven Cashflow ausgegangen.
Rund 10 Prozent weniger Auslieferungen
Grund für die gesenkten Erwartungen sind Probleme mit den neuen Coradia-Max-Regionalzügen, die mehrere deutsche Bundesländer bestellt hatten. Technische Schwierigkeiten und zusätzliche Testanforderungen verzögern laut Alstom die Auslieferung. Der Konzern rechnet damit, im aktuellen Geschäftsjahr insgesamt nur rund 4.000 Waggons statt wie geplant 4.400 bis 4.500 ausliefern zu können. Bereits im April hatte Alstom wegen Produktionsproblemen seine Jahresprognose senken müssen (ECOreporter berichtete hier).
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