09.04.10 Anleihen / AIF

Anbieter von Forst-Investments will in Verbesserung der Arbeitsbedingungen investieren

Verstärkte Investitionen in neue Betriebsgebäude und in die Ausbildung ihrer einheimischen Mitarbeiter an ihrer Niederlassung in Paraguay hat die deutsche Forst-Investmentgesellschaft Miller Forest Investment AG angekündigt. „Damit wollen wir unsere Aufforstungsarbeiten einerseits effizienter machen, andererseits langfristig die Qualität rund um die Pflanzungen, die Pflege und die Ernte der Bäume noch weiter verbessern“, erklärt dazu Vorstand Josef Miller.

Die Baumaßnahmen umfassen dem Unternehmen zufolge die Errichtung einer Halle für den Fuhrpark, ein Gerätehaus, ein Lagerhaus für Düngemittel, ein neues Zwischenlager für die Setzlinge sowie Unterkünfte für Besucher und die Waldarbeiter. In einem weiteren Gebäude werden zusätzliche Büros für das Forstmanagement sowie ein Schulungsraum geschaffen. Dort wird ein Aufforstungsleiter mehrmals wöchentlich größere Gruppen von Arbeitern in Fragen moderner Auf- und Durchforstungsmethoden aus- und weiterbilden.

Deutsche Kapitalanleger können sich über Miller Forest an Wiederaufforstungsprojekten in Paraguay beteiligen. Neben dem ökonomischen Ziel, für die Investoren Renditen von zehn bis elf Prozent im Jahr zu erwirtschaften, verfolgt Miller mit der CO2-Bindung durch die Mischwald-Aufforstung auch Klima- und Naturschutzeffekte und für die einheimische Bevölkerung und die lokale Wirtschaft nachhaltige soziale Verbesserungen. Durch die Neubauten auf der Estancia Curuzú erhofft sich Miller für die Zukunft zusätzliche Ertrags- und Wertsteigerungen.
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