Große Pläne hat die EEV AG im Bereich Offshore-Windkraft bekannt gegeben, in dem der deutsche Hersteller Siemens eine führend Position hat. Was daraus wird, ist offen. / Quelle: Unternehmen

  Anleihen / AIF

Anleger der EEV AG alarmiert: Staatsanwaltschaft ermittelt

In einem  ECOanlagecheck  hatten wir davon abgeraten, in Genussrechte der EEV AG aus Göttingen zu investieren. 20 Monate nach der Veröffentlichung unserer Analyse hat jetzt die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Ermittlungsverfahren gegen leitende Mitarbeiter der EEV AG eingeleitet. Das geht aus Medienberichten unter anderem des NDR hervor. Demnach hat eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass dem Verdacht auf Kapitalanlagebetrug nachgegangen wird. ECOeporter hat dazu eine Anfrage an das Unternehmen gestellt. Eine Antwort steht aber noch aus.

Die Erneuerbare Energie Versorgung (EEV) AGG hatte durch die Ausgabe von Genussrechten Kapital eingesammelt, um es in ein Offshore-Windkraftprojekt in der Nordsee und in ein Biomassekraftwerk investieren. Doch das Windkraftprojekt in der Nordsee wird anscheinend durch Pläne des Bundesverteidigungsministeriums gefährdet (auch darüber haben wir  berichtet). Wie es um das erworbene Biomassekraftwerk im niedersächsischen Papenburg steht, wollten wir ebenfalls erfragen, warten aber auch hier noch auf eine Antwort. Es ist seit 2012 im Besitz der EEV BioEnergie GmbH & Co. KG, einem Tochterunternehmen der EEV AG.
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