Am Hauptsitz in Lehrte betreibt die Helma Eigenheimbau AG einen Musterhauspark, der potenziellen Kunden zeigt, was sie erwartet. / Quelle: Unternehmen

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Anleihe der Helma Eigenheimbau AG blitzartig ausverkauft

Die Aktie der Helma Eigenheimbau AG ist gut in den heutigen Handelstag an der Deutschen Börse gestartet. Bis 10:13 Uhr legte sie an der Deutschen Börse 1,1 Prozent zu und erreichte 16,29 Euro. Damit war sie 1,5 Prozent stärker als noch vor vier Wochen und knapp 57 Prozent teurer als noch vor einem Jahr.

Mit verantwortlich für diese Entwicklung dürfte die vorzeitige Platzierung einer neuen Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1X3HZ2 / WKN A1X3HZ) der Spezialistin für individuelle Massivhäuser und nachhaltige Energiesysteme sein. Das mit 5,875 Prozent fest verzinste Wertpapier war heute nur wenige Stunden am Markt und spielte in dieser Zeit bereits ihr gesamtes Volumen von 25 Millionen Euro bei Anlegern ein. Daher werde die Anleihe voraussichtlich schon morgen, Dienstag, 10.9. 2013,  in den Freiverkehr der Frankfurter Börse (Entry Standard) aufgenommen, hieß es.

Ursprünglich war das Ende der Zeichnungsphase für den 17. September anberaumt gewesen. Das eingeworbene Kapital sei „ausschließlich für organisches Wachstum“ bestimmt, hatte die Führung der Helma Eigenheimbau AG im Vorfeld stets betont. Die Anleihe läuft fünf Jahre bis zum 19. September 2018. Eine erste Ausschüttung ist für 2014 geplant.   

Die Helma Eigenheimbau AG hat bereits 2010 eine Anleihe auf den Markt gebracht (ISIN DE000A1E8QQ4 / WKN A1E8QQ). Diese brachte Helma zehn Millionen Euro frisches Kapital ein. Sie wird Anfang Dezember 2015 fällig und ist mit 6,5 Prozent fest verzinst. Das Wertpapier wird wie sein Nachfolger künftig auch an der Frankfurter Börse gehandelt. Der Kurs der 2010er-Anleihe dort heute lag mit 104,5  (Geld 103 / Brief 106,25) deutlich über dem ursprünglichen Nominalwert.

Wer Unternehmensanleihen zeichnet, der leiht einem Unternehmen direkt Geld. Deshalb ist die Bonität des jeweiligen Unternehmens ein wichtiger Punkt für eine Anleihe-Entscheidung. Untersucht wird die Bonität von Rating Agenturen. Im Falle der Helma Eigenheim AG stammt das aktuelle Bonitätsrating von der Creditreform Rating AG aus Neuss. Das Urteil: BBB Das bedeutet laut der Bewertungssystematik von Creditreform „stark befriedigende Bonität, beziehungsweise ein geringes bis mittleres Insolvenzrisiko.“

Creditreform bewertet das Insolvenzrisiko von Unternehmen jährlich. Die Ratingskala der Creditreform AG umfasst acht Stufen zwischen den Noten AAA als bestmögliche Einschätzung und D als schlechteste. Dabei gibt es im Benotungsbereich A sieben Abstufungen, im Bereich B neun, bei C sind es noch drei und D ist eine einzelne Note.

Helma Eigenheimbau AG: ISIN DE000A0EQ578 / WKN A0EQ57
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