17.02.11 Erneuerbare Energie

Anteil Erneuerbarer am EU-Energieverbrauch gestiegen

Die Europäische Union verbraucht mehr Energie aus regenerativen Quellen. Dies geht aus der aktuellen Studie ‘The State of Renewable Energies in Europe’ des Konsortiums EurObserv’ER hervor.  Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch der 27 EU-Staaten ist demnach auf Jahressicht um 1,2 Prozent auf 11,6 Prozent gestiegen.



Durch diesen Anstieg hatten die regenerativen Energien im Jahr 2009 einen Anteil von 131,7 Millionen Megatonnen Öleinheiten (Mtoe) am Gesamtverbrauch von 1136,4 Mtoe. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 6,3 Mtoe.


Nach Schätzungen von EurObserv’ER wuchs 2009 der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtprimärenergieverbrauch gegenüber 2008 um 1 Prozent auf 9,4 Prozent. Der Anteil der Erneuerbaren Energie am Gesamtstromverbrauch kletterte um fast 2 Prozent auf 18,2 Prozent an. Insgesamt machte die Erneuerbare Energien Branche der EU-27 120 Milliarden Euro Umsatz und hielt europaweit 912.000 Beschäftigte in Arbeit.


Der Grund für das Wachstum liege nicht allein im beachtlichen Zubau regenerativer Energien, etwa im Bereich Photovoltaik, erklärten die Studienautoren. Vielmehr sei der der gesamte Bruttoendenergieverbrauch aufgrund eines sinkenden Bruttoinlandsenergieverbrauchs in 2009 eingebrochen.


EurObserv’ER ist ein Projekt, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms „Intelligent Energy Europe” der DG TREN und der französischen Agentur für Umwelt und Energie (Ademe) unterstützt wird. Das EurObserv’ER Barometer soll politischen Entscheidungsträgern im Bereich der erneuerbaren Energien helfen, die Fortschritte der einzelnen Energieträger in jedem Land der Europäischen Union nachzuvollziehen. Die direkte Zusammenarbeit mit Institutionen und Vertretern der speziellen Sparten sorgen nach Angaben der Studienautoren dafür, dass die im Barometer dargestellten Zahlen bisweilen aktueller sind als Daten der öffentlichen statistischen Ämter.
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