Aquila Capital verwaltet bereits ein großes Portfplio an Windparks. / Foto: Fotolia

21.01.15 Anleihen / AIF

Aquila Capital und Tochter der Stadt Zürich kaufen schwedische Windparks - Strom für Google

Das Hamburger Emissionshaus Aquila Capital setzt weiter auf Windenergie. Der Fondsinitiator hat sich in eine Projektgesellschaft eingekauft, der vier Windparkvorhaben gehören. Verkäufer sei der börsennotierte schwedische Windparkentwickler EolusVind AB, teilt Aquila Capital mit.
Die vier Windparks befinden sich nach Unternehmensangaben im Süden Schwedens. Es handelt sich um die Windfarmen Alered, Mungseröd, Ramsnäs und Skalleberg. Sie bestehen aus 29 Turbinen und kommen auf 60 Megawatt (MW) Gesamtkapazität. Hauptabnehmer des produzierten Stroms sei das finnische Rechenzentrum von Google, hieß es. Der US-Internet-Gigant  werde den gesamten Windstrom zunächst für zehn Jahre abnehmen.
Beim Kauf hat Aquila Capital einen Partner: Eine Tochtergesellschaft der Stadt Zürich wird Mehrheitseignerin der Windparks. Es handelt sich um die ezw (Deutschland) GmbH mit Sitz in Zürich. Während Aquila 49 Prozent der Anteile der Projektgesellschaft übernehme, werde die ewz GmbH 51 Prozent halten, teilen beide Unternehmen mit. Die Stadt Zürich hat sich über die ezw unter anderem an Offshore-Windparks in der Nordsee beteiligt.
Mit dem Kauf erweitert Aquila Capital das für institutionelle Investoren verwaltete Portfolio auf 360 MW. „Die bisher bevorzugten Zugangswege institutioneller Investoren sind Fonds und Direktinvestitionen. Wir sehen jedoch auch einen großen Bedarf für Co-Investmentstrukturen, insbesondere in der Energiewirtschaft und im Infrastruktursegment“,  so Roman Rosslenbroich, Chief Executive Officer (CEO) von Aquila Capital. Aquila Capital bietet aktuell auch ein Windkraft-Investment für Privatanleger an.  Investiert wird in diesem Fall in Großbritannien. Lesen Sie dazu die Analyse in diesem   ECOanlagecheck.
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