29.03.12

Asian Bamboo AG: Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Die Asian Bamboo AG, ein führendes integriertes Unternehmen in der Bambusindustrie, meldet heute die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011, die von den negativen makroökonomischen Entwicklungen im Berichtszeitraum beeinflusst wurden. Da die heimischen wie die internationalen Märkte schwach waren, sank der Umsatz je Hektar, während die Plantagenkosten, wie zum Beispiel Kultivierungskosten und Abschreibungen, aufgrund einer größeren Plantagen-Gesamtfläche angestiegen sind. Nachstehend die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 (Prozentangaben im Vergleich zum Vorjahr):

• Umsatz stieg um 18% auf 89,8 Mio. Euro (2010: EUR 75,9 Mio.)

• Umsatzkosten reduzierten sich um 8% auf 44,7 Mio. EUR (2010:
48,8 Mio. EUR)

• Verlust aus der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts biologischer Vermögenswerte („Fair Value of Biological Assets“ –„FVBA”) betrug 18,9 Mio. EUR (2010: Gewinn über 17,2 Mio. EUR)

• Das Bruttoergebnis nach Neubewertung verringerte sich um 41% auf 26,2 Mio. EUR (2010: EUR 44,3 Mio.), entsprechend einer Bruttoergebnis-Marge von 29% (2010: 58%)

• Konzernjahresüberschuss verringerte sich um 52% auf 16,2 Mio. EUR (2010: 33,5 Mio. EUR), entsprechend einer Nettoergebnis-Marge von 18% (2010: 44%)

Der Verlust aus der Veränderung des FVBA resultierte aus Anpassungen der Annahmen in Bezug auf Preise, Kosten und Volumen, die der FVBA-Berechnung zugrundeliegen. Diese Anpassungen wurden vorgenommen, um das aktuelle operative Umfeld besser widerzuspiegeln. Der Vorstand bedauert die durch die FVBA-Berechnung verursachte Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns und möchte betonen, dass die FVBA-Berechnung keinen Einfluss auf den Cash-Flow hat.

Der Kapitalfluss blieb im Geschäftsjahr 2011 solide (Prozentangaben im Vergleich zum Vorjahr):

• Cash-Flow vor Veränderungen des Working Capital fiel um 2% auf 34,8 Mio. EUR (2010: 35,6 Mio. EUR)

• Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fiel um 17% auf 27,9 Mio. EUR (2010: 33,5 Mio. EUR)

Darüber hinaus bleibt die Bilanz der Gesellschaft sehr stark (Zahlen jeweils auf den 31. Dezember):

• Biologische Vermögenswerte beliefen sich auf 103 Mio. EUR (2010: 99,8 Mio. EUR)

• Bilanzsumme belief sich auf 391,8 Mio. EUR (2010: 346,7Mio. EUR)

• Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 42 Mio. EUR (2010: 56,7 Mio. EUR)

• Bankverbindlichkeiten beliefen sich insgesamt auf 14 Mio. EUR (2010: 13,5 Mio. EUR)

Die im Geschäftsjahr 2011 vereinbarten Bankdarlehen mit der DEG und PROPARCO waren 2011 noch nicht ausgezahlt. Das PROPARCO Darlehen wurde am 1. März 2012 ausgezahlt.

Ausblick 2012

Die kurz- bis mittelfristigen Aussichten haben sich nach Einschätzung des Vorstands der Asian Bamboo AG verbessert. Es gibt inzwischen Anzeichen für stabilere Inflationsraten in China und eine stärker unterstützende Wirtschaftspolitik der chinesischen Regierung. Darüber hinaus zeichnet sich ein Aufschwung am amerikanischen Arbeitsmarkt ab, was auf eine breitere wirtschaftliche Erholung hindeuten könnte.
In erster Linie dank der Zunahme erntereifer Anbauflächen erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr folgende Ergebnisse:

•    Konzernumsatz von mindestens 120 Mio. EUR
•    Nettoergebnis-Marge von mindestens 40%
•    Positiver Free Cash-Flow (Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit höher als Investitionen)

Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung am 24. Mai 2012 eine Jahresdividende in Höhe von 0,40 EUR je Aktie vorschlagen, die am ersten Bankarbeitstag nach der Hauptversammlung ausgezahlt wird.

Über die Asian Bamboo AG:

Asian Bamboo ist ein führendes integriertes Unternehmen in der Bambusindustrie. Das Unternehmen besitzt derzeit langfristige Rechte an 43 Bambusplantagen mit einer Fläche von 54.511 ha und plant die Erweiterung der Plantagen-Gesamtfläche auf mindestens 100.000 ha Bambusplantagen in der Zukunft. Im März 2011 hat die Gesellschaft die Produktion von Bambusfasern („Acetified Dissolving Bamboo Pulp“/„ADBP") aufgenommen, die als Rohstoff vor allem zur Herstellung von Textilien verwendet werden. Asian Bamboo erwartet, in der Zukunft eine jährliche Produktionskapazität von 100.000 Tonnen ADBP zu erreichen.

Als ein „National Key Flagship Enterprise" ist Asian Bamboo führend in der Entwicklung der chinesischen Agrarindustrie und trägt somit zur Steigerung des Einkommensniveaus der Landwirte und der landwirtschaftlichen Erzeugung bei. Als Teil ihrer unternehmerischen und sozialen Verantwortung hat die Asian Bamboo AG den „Xinrixian Village Development Fund" aufgelegt, der Projekte in den Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, finanziell unterstützt, um Lebensbedingungen und Lebensqualität der Landwirte zu verbessern.

Asian Bamboo verfügt über Prüfzertifikate für organische Lebensmittel in China, Japan, Europa und den USA sowie über HACCP und ISO9001 Zertifizierungen. Das Plantagen-Management der Gesellschaft hat von der Schweizer Firma SGS die GLOBALGAP (Global Good Agriculture Practices) Zertifizierung erhalten. Das Unternehmen ist ein Mitglied der „Global Compact“ Initiative der Vereinten Nationen und nimmt als eines der ersten chinesisches Unternehmen überhaupt am „Carbon Disclosure Project“ und am „CDP Water Disclosure Project“ teil.

Seit dem 16. November 2007 ist die Asian Bamboo AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Börsenkürzel „5AB" gelistet. Zudem wird die Aktie in den USA in Form von American Depositary Receipts (ADR) unter dem Börsenkürzel „ASIBY" gehandelt. Der Firmensitz befindet sich in Hamburg. Die Jahresabschlüsse der Gesellschaft werden von Deloitte geprüft.

Weitere Informationen zur Asian Bamboo Gruppe sind erhältlich unter www.asian-bamboo.com oder www.asian-bamboo.de

Kontakt:
Asian Bamboo AG
Peter Sjovall        +852-9385 3868
Finanzvorstand
Anja Holst        +49-(0)40 37644 798
Investor Relations Director
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