14.08.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Asian Bamboo AG erleidet Umsatz- und Gewinneinbruch - Prognose gekappt

Die Asian Bamboo AG hat wie angekündigt (wir Opens external link in new windowberichteten) eine schwache Halbjahresbilanz vorgelegt. Der Umsatz verringerte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 um zehn Prozent auf 44,3 Millionen Euro. Das Nettoergebnis brach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 87 Prozent auf 2,5 Millionen Euro ein.

Die Bambusspezialistin mit Sitz in Hamburg und Plantagen in der chinesischen Provinz Fujan erklärte dies mit schwierigen Erntebedingungen bei den Bambussprossen und einer schwachen Nachfrage nach Bambusstämmen. Letztere sei auf die aktuelle Schwäche der Wirtschaft in China zurückzuführen. Vor allem aber der Rückgang beim Ernteertrag pro Hektar habe die Halbjahresbilanz belastet. Denn dieser sei auch die Berechnungsbasis für den Wert der Bambusplantagen von Asian Bamboo.

Das Unternehmen betont, dass es  sich hierbei nicht um einen zahlungswirksamen Posten handelt. Weiterhin sei der Kapitalfluss (Cash-Flow) von Asian Bamboo „solide und die finanzielle Gesamtsituation sehr stark“. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, die Differenz zwischen Einzahlungen und Auszahlungen, ist allerdings  im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent auf 11,4 Millionen Euro gesunken.

Die Führung von Asian Bamboo geht davon aus, dass die gegenwärtigen Probleme auch das weitere Geschäftsjahr prägen werden. Daher korrigierte sie ihre Prognose nach unten. Ursprünglich hatte Asian Bamboo für das Jahr 2012 einen Umsatz zwischen 100 und 120 Millionen Euro in Aussicht gestellt, bei einer Nettoergebnis-Marge von „mindestens 40 Prozent“. Sie stellte jetzt nur noch einen Konzernumsatz in Höhe von mindestens 80 Millionen Euro in Aussicht, bei einem weiter positiven Cash-Flow, doch ohne eine Ergebnisprognose zu nennen.

Asian Bamboo AG: ISIN DE000A0M6M79 / WKN A0M6M
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