Das Kerngeschäft der Asian Bamboo AG ist bislang der Bambus-Anbau in China. Das Unternehmen vollzieht derzeit einen Strategiewechsel. / Foto: Fotolia

14.11.14 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Asian Bamboo AG schreibt wieder schwarze Zahlen

Trotz eines Umsatzeinbruchs schaffte die deutsch-chinesische Bambus-Spezialistin Asian Bamboo im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten 2014 die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. „Dieser Turnaround im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf ein gutes Kostenmanagement zurückzuführen“, erklärte der Vorstand. Zudem sei die Bilanz des Vorjahreszeitraums stärker durch Abschreibungen auf Pachtverträge für Plantagen in China belastet gewesen.  
Asian Bamboo erzielte laut der Bilanz mit 18,5 Millionen Euro im ersten Dreivierteljahr 2014  25 Prozent weniger Umsatz als in den ersten drei Quartalen 2013. Dennoch erwirtschaftete das Unternehmen mit Sitz in Hamburg neun Millionen Euro Nettogewinn nach 3,5 Millionen Euro Nettoverlust im Vorjahreszeitraum.
Das bisherige Kerngeschäft -  die Bewirtschaftung von Bambusplantagen – habe sich dennoch unbefriedigend entwickelt. Dazu hätten „strukturelle Probleme und starke Regenfälle in der Haupterntezeit“ geführt, so der Vorstand. Zu den Maßnahmen des Kostenmanagements, die die Asian-Bamboo-Führung ergriffen im Berichtszeitraum ergriffen hat, zählen Stellenabbau und die Aufgabe von Rechten an Plantageflächen in China.
Als Reaktion auf das schwächelnde Bambus-Geschäft hatte die Asian Bamboo AG bereits Ende 2013 einen Strategiewechsel in Richtung Immobilien eingeleitet.  Die Bambusplantagen sollen jedoch nicht vollends aufgegeben werden.

Asian Bamboo AG: ISIN DE000A0M6M79 / WKN A0M6M
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