Plantagearbeiten bei Asian Bamboo. Das Unternehmen findet auf dem Land nicht mehr genügend Arbeitskräfte, da immer mehr Bauern in die boomenden Städte abwandern. Das hatte zum Niedergang des Unternehmens beigetragen. / Foto: Asian Bamboo AG

23.12.15 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Asian Bamboo AG steht ohne Führung da

Bei der insolventen Asian Bamboo AG hat jetzt auch der letzte Vorstand das Handtuch geworfen. Lin Zuojun, Gründer und zuletzt Alleinvorstand des Hamburger Unternehmens, das in China Bambusplantagen betreibt, hat nach seinen Angaben beim Aufsichtsrat seinen Rücktritt eingereicht.

Zuojun hatte vor einem Monat die Zwischenbilanz für die ersten neun Monaten 2015 vorgelegt und dabei keine Hoffnung auf eine Rettung von Asian Bamboo geweckt. Wie er damals ausführte, kann die Gesellschaft ihre Plantagen nicht mehr gewinnbringend betreiben. Deshalb habe das Plantagengeschäft im dritten Quartal keine Einnahmen gebracht, was auch für das laufende vierte Quartal zu erwarten sei.

Vermögenswerte sind aber nach wie vor vorhanden. Den Wert der Plantagen – immerhin noch 48.123 Hektar - beziffert Zuojun in der Zwischenbilanz mit 50,4 Millionen Euro. Allerdings ist offen, wie viel der Verkauf der Plantagen einbringen kann.

Asian Bamboo AG: ISIN DE000A0M6M79 / WKN A0M6M7
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