JA Solar will vom Boom der Photovoltaik in China auch als Projektierer profitieren. / Quelle: Fotolia

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Auch JA Solar setzt jetzt auf das Projektgeschäft

JA Solar setzt neben der Herstellung von Solartechnik künftig auch stärker auf das Projektgeschäft, also die Planung und Realisierung von Sonnenstromkraftwerken.  Dieser Schritt spiegelt sich in einem Geschäftserfolg wieder, den das in Shanghai ansässige Unternehmen jetzt in der Heimat erzielen konnte. Demnach hat JA Solar einen Rahmenvertrag zur Entwicklung von Sonnenstromkraftwerken mit insgesamt 300 Megawatt (MW) Leistungskapazität unterzeichnet. Im Detail handelt es sich den Angaben zufolge um drei Großvorhaben mit je 100 MW Kapazität, die in der Provinz Hebai errichtet werden sollen. „Das ist ein großer Fortschritt für JA Solar auf dem Weg, künftig eine größere Rolle als Solarprojektierer zu spielen“, sagte JA-Solar-CEO Baofang Jin. Dennoch werde die Herstellung von Solarmodulen bis auf Weiteres Kerngeschäft von JA Solar bleiben.

JA Solar soll die drei Großkraftwerke in den Städten Neiqiu und Xingtai entwickeln und bauen. Für den ersten Bauabschnitt eines der drei Vorhaben mit 50 MW Leistungskapazität liege bereits eine Baugenehmigung vor, teilten die Chinesen mit.

Die Chinesen folgen mit diesem Schritt ins Projektgeschäft dem Beispiel einiger internationaler Mitbewerber: Canadian Solar und auch der US-Dünnschicht-Photovoltaik-Spezialist First Solar haben sich besonders an ihren jeweiligen Heimatmärkten zunehmend als Projektierer großer Solaranlagen etabliert und so das lange defizitäre Modulgeschäft deutlich abfedern können.

JA Solar Holdings Co. Ltd: ISIN US4660901079 / WKN A1J87E
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