Transport eines Windradflügels für ein Projekt der juwi AG. 2014 hat das Unternehmen einen neuen Rekord im Projektgeschäft aufgestellt. / Foto: Unternehmen

12.03.15 Nachhaltige Aktien , Erneuerbare Energie , Meldungen

Auf Schatten folgt Licht: 2014 war für juwi ein Rekordjahr

Die MVV-Energie-Tochter juwi AG treibt ihr Projektgeschäft voran. Während das Unternehmen aus Wörrstadt in der Heimat einen neuen Windkraft-Meilenstein erreichte, setzt es in den USA auf Solartechnik des chinesisch-deutschen Solarkonzerns Hanwha Q-Cells Co. Ltd.

Mit dem Mannheimer Energieversorger MVV Energie AG als neuer Muttergesellschaft im Rücken kehrt der Ökostromanlagenprojektierer juwi offenbar in die Erfolgsspur zurück. 2014 errichtete die juwi AG so viele Windräder in Deutschland wie nie zu vor in einem einzelnen Jahr. Insgesamt waren es nach Unternehmensangaben 91 Windräder mit 262 Megawatt (MW). Die Anlagen verteilen sich demnach auf 37 Windparks im gesamten Bundesgebiet. Auch für das Laufende Jahr sei die Inbetriebnahme zahlreicher Windparks vorgesehen, hieß es dazu. Am weitesten fortgeschritten seien vier Windfarmprojekte in Hessen, im Saarland, in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz.

„Zusammen mit unseren internationalen Aktivitäten und der zu Jahresbeginn besiegelten Partnerschaft mit dem Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG sind die Weichen für eine positive Entwicklung der juwi-Gruppe als Ganzes gestellt“, resümiert Thomas Broschek, Geschäftsführer der juwi-Energieprojekte GmbH, die aktuelle Situation im juwi-Projektgeschäft. Dabei war2014 für die juwi AG wohl zugleich eines der schwierigsten Geschäftsjahre. Das Unternehmen geriet so sehr in finanzielle Schieflage, dass letztlich nur die Übernahme durch die MVV Energie AG den Fortbestand sicherte (ECOreporter.de  berichtete).

Die jüngsten Positivmeldungen aus dem internationalen Geschäft der juwi AG stammen aus den USA und betreffen das Geschäftsfeld Photovoltaik. Die US-Sparte von juwi bestelllte jüngst Solarmodule mit 75 MW Gesamtkapazität bei der chinesisch-deutschen Solarsparte des koreanischen Mischkonzerns Hanwha Group. Das gab Hanwha Q-Cells jüngst bekannt. Wo genau die Solarmodule verbaut werden sollen, blieb dabei offen.
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