Nachhaltige Aktien, Meldungen

Aufatmen: Sunline AG verbucht 2007 wieder Gewinne – Auslandsgeschäft kräftig ausgeweitet

Trotz stagnierendem Umsatz hat das börsennotierte Fürther Solarunternehmen Sunline AG in 2007 einen Gewinn erwirtschaftet. Wie die Gesellschaft mitteilt, beliefen sich die Erlöse auf 49,8 Millionen Euro, nach 50,3 Millionen Euro in 2006. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag demnach bei 1,5 Millionen Euro, in 2006 hatten die Fürther ein Minus in Höhe von 1,6 Millionen Euro verbucht. Den Jahresüberschuss gibt Sunline mit 0,9 Millionen Euro an, gegenüber einem Fehlbetrag von minus 2,0 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie lag nun bei 0,15 Euro. Damit sei es gelungen, den prognostizierten Turn-around zu realisieren, so Sunline.

Die Nettoschulden sanken den Angaben zufolge von 6,1 Millionen Euro in 2006 auf 3,2 Millionen Euro Ende 2007. Die Eigenkapitalquote stieg um 9,7 Prozent auf 47,4 Prozent.

Wie das Unternehmen weiter meldet, kletterte der Auftragsbestand zum Jahresende auf ein Rekordniveau von über 60 Millionen Euro. Es sei gelungen, mehrere Großprojekte im In- und Ausland zu akquirieren. Das Management gehe von einem starken Anstieg bei Umsatz und Gewinn im laufenden Jahr 2008 sowie darüberhinaus aus.

Der Auslandsanteil am Umsatz sei von 1 Prozent in 2006 auf 32 Prozent oder 16,0 Millionen Euro in 2007 gewachsen, berichtet Sunline weiter. In Spanien hat das Unternehmen demnach ein erstes Großkraftwerk mit zwei Megawatt Leistung fertiggestellt. Die restlichen Umsätze in Höhe von 33,8 Millionen Euro seien in Deutschland erzielt worden.

Laut der Meldung hat das Projektgeschäft im letzten Jahr 59 Prozent der Umsätze eingebracht; 38 Prozent seien mit Netzanlagen (Komplettsysteme für Großhandel und Installateure) sowie 3 Prozent mit Konsumerprodukten und sonstigen Aktivitäten erwirtschaftet worden.

Sunline AG: ISIN DE000A0BMP00 / WKN A0BMP0
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