Für 1,2 Milliarden britische Pfund soll Hitachi soll die Zugflotte der Great Western Main Line und der East Coast Main Line in Großbritannien mit neuen Zügen des Typs Class 800 ersetzen. Die Delignit AG liefert dazu Holzböden. / Quelle: Unternehmen

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Auftrag aus Großbritannien treibt Aktie der Delignit AG

Einen langfristigen Auftrag aus der Bahnindustrie hat die Holzwerkstoffspezialistin Delignit AG erhalten. Das Unternehmen aus Blomberg soll Böden für Hochgeschwindigkeitszüge liefern. Konkret gehe es um 122 Intercity-Züge des japanischen Herstellers Hitachi, die in Großbritannien zum Einsatz kommen sollen. Der Auftrag belaufe sich auf einen „mittleren Millionen Euro Wert“, teilte die Gesellschaft dazu mit. Dafür werde Delignit zusammengenommen 866 Waggons in den kommenden Jahren mit Buchenholzböden ausstatten. Die ersten Testfahrten seien für 2015 vorgesehen.

Letztlich eingesetzt werden sollen die Züge auf den Strecken von London nach Bristol und von London nach Edinburgh der Great Western Main Line und der East Coast Main Line. Es handele sich um Züge, die entweder elektrisch oder mit Diesel angetrieben würden, so Dilignit weiter. Sie sollen ältere schrittweise ersetzen.

Die Delignit-Aktie kletterte heute bis 10:39 Uhr im Xetra der Deutschen Börse  um 4,6 Prozent aud 4,27 Euro. Damit war sie 26,5 Prozent teurer als vor einem Monat. Auf Jahresssicht hat die Aktie ihren Kurs damit beinahe verdoppelt.

Delignit AG:  ISIN DE000A0MZ4B0 / WKN: A0MZ4B

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