Vestas-Windräder drehen sich auch in der Mongolei. Nun konnte der Hersteller erneut eine Order aus dem zentralasiatischen Land gewinnen. / Foto: Vestas Wind Systems

31.08.17 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Auftrag für Vestas aus der Mongolei – Kursplus nach ECOreporter-Tipp

In der Mongolei ist das Potential für Windenergie hoch: Das Land will den Anteil Erneuerbarer Energie am Strommix deutlich steigern. Davon hat jetzt erneut der Windkraftanlagen-Hersteller Vestas Wind Systems aus Dänemark profitiert und einen Auftrag über 25 Windräder eingeheimst.

Vestas liefert die Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 50 Megawatt (MW) für den Windpark Sainshand im Südosten des Landes. Es ist der dritte und bisher größte Windpark in der Mongolei. Auftraggeber ist ein Konsortium. Mit dabei ist der französische Atomkonzern Engie, der auch im Bereich Erneuerbare Energien aktiv ist. Er hat das Projekt zusammen mit dem Projektentwickler Ferrostaal GmbH, dem Danish Climate Investment Fund (DCIF) und dem mongolischen Unternehmer Radnaabazar Davaanyam gestemmt.

In der ersten Jahreshälfte 2018 will Vestas die Windkraftanlagen liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Zudem sollen die Dänen 15 Jahre lang die Service- und Wartungsarbeiten übernehmen, sie schlossen dazu einen Vertrag mit dem Betreiber-Konsortium ab. Zuletzt war Vestas im September 2016 in der Mongolei erfolgreich (wir berichteten).

ECOreporter.de hatte die Wind-Aktie im Februar 2016 zum Kauf empfohlen,
  damals notierte sie noch bei 54,8 Euro. Am heutigen Donnerstag kostet der Anteilsschein 75,7 Euro – ein Kursplus von über 38 Prozent (Xetrakurs, 31. August, 12:11 Uhr).

Vestas Wind Systems: ISIN DK001026860 / WKN 913769
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