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Ausrüster für die Solarbranche dementiert Pressebericht über Einstieg in die Dünnfilmtechnologie – weiteres Wachstum angekündigt

Presseberichte über einen möglichen Einstieg in die Dünnfilmtechnologie hat der Schweizer Ausrüster für die Solarbranche Meyer Burger Technology AG heute zurück gewiesen. Wie das Unternehmen mit Sitz in Baar mitteilt, hält es unverändert an seiner Strategie fest. In der heutigen Ausgabe der Handelszeitung (21. Mai 2008) erscheine ein Interview Artikel, der suggeriere, dass Meyer Burger Technology einen Einstieg in die Dünnfilmtechnologie als mögliches Szenario in Betracht ziehe, heißt es. Diese Interpretation stimme nicht und widerspreche auch klar der Unternehmensstrategie von Meyer Burger.

Peter Pauli, CEO von Meyer Burger Technology AG, wurde demnach in dem Interview gefragt, ob ein Einstieg in die Fertigungsprozesse der Dünnfilm-Technologie denkbar sei. Pauli habe dazu erklärt, dass Meyer Burger Entwicklungen in Richtung anderer Technologien zur Verarbeitung von kristallinem Silizium nicht ausschließe. Das Unternehmen verfolge aber keine „Me-too“ Strategie mit Dünnfilm. Die Handelszeitung hatte den Angaben zufolge getitelt: „Sogar ein Einstieg in die aufstrebende Dünnfilmtechnologie ist möglich“. Diese Interpretation sei falsch und widerspreche der eigenen Unternehmensstrategie, so Meyer Burger.

Medienberichten zufolge kündigte Pauli in dem Interview weitere Wachstumsschritte seines Unternehmens an. "2008 werden wir Anlagen zur Herstellung von kristallinen Solarmodulen verkaufen, die einer Produktionskapazität von ungefähr 2,5 bis 3 Gigawatt (GW) entsprechen", sagte er demnach, 2007 seien es erst 1,5 bis 2 GW gewesen. Für 2008 sieht der Vorstand starkes Wachstum sowohl bei den Einzelmaschinen als auch bei den Teilsystemen. Meyer Burger habe bereits weitere Interessenten für seine voll integrierten Fertigungslinien zur Solarzellenproduktion, so Pauli; dabei handle es sich vorwiegend um Markteinsteiger.

Meyer Burger Technologie AG: ISIN CH0027700852 / WKN A0LEKY


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