16.09.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Bambusproduzentin erhält Entwicklungsfinanzierung von KfW-Tochter

Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH hat ein Darlehen in Höhe von 15 Millionen US-Dollar an eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Asian Bamboo AG vergeben. Laut einer Meldung von Asian Bamboo hat der Darlehensvertrag mit der hundertprozentigen Tochter Fujian Xinrixian Group Co Ltd. ('Xinrixian') ine Laufzeit von 7 Jahren. Grundlage sei ein gemeinschaftlich ausgearbeiteter Aktionsplan, der es Xinrixian ermögliche, den operativen Betrieb weiter an internationale Umwelt- und Sozialstandards anzugleichen.

Dr. Winfried Polte, Sprecher der DEG-Geschäftsführung, sagte: „Asian Bamboo verfügt über ein attraktives nachhaltiges Geschäftsmodell, das Umwelt- und Sozialverantwortung mit solidem Cash Flow verbindet.“ Die DEG mit Sitz in Köln ist den Angaben zufolge ein Unternehmen der KfW Bankengruppe. Sie sei einer der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer für langfristige Projekt- und Unternehmensfinanzierungen. Gefördert würden ausschließlich Projekte, die entwicklungspolitisch sinnvoll und umwelt- und sozialverträglich seien. In China engagiere sich die DEG seit 1985 und habe dort Finanzierungen in Höhe von fast 555 Millionen Euro für über 80 Unternehmen bereitgestellt.

Die Aktie von Asian Bambooo hat in den letzten Monate einen steilen Anstieg gezeigt; von 5,70 Euro Ende März konnte sich der Kurs auf zuletzt 17,70 Euro verdreifachen (15.9.2009; 17:36). ECOreporter.de hatte das Unternehmen im März als ‚Aktientipp’ vorgestellt. Damals notiert die Aktie von Asian Bamboo in Frankfurt knapp unter sechs Euro (per Opens external link in new windowMausklick gelangen Sie zu unserem Bericht).

Asian Bamboo AG: ISIN DE000A0M6M79 / WKN A0M6M7
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