25.02.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Bambusspezialistin legt vorläufige Zahlen vor und setzt weiter auf Wachstum

Eine „robuste Umsatz und Gewinnentwicklung“ im vergangenen Geschäftsjahr meldet die Hamburger Bambusspezialistin Asian Bamboo AG. Laut ihrer vorläufigen Jahresbilanz 2009 habe sich der Umsatz um 34 Prozent auf 58,6 Millionen Euro gesteigert. Dies entspreche einem Umsatzwachstum von elf Prozent je Hektar auf 2637 Euro, so die Hamburger weiter. Der bereinigte Konzernüberschuss belaufe sich auf 29,7 Millionen Euro, wobei nicht realisierte Kosten für Aktienoptionen nicht eingerechnet seien.


Die bereinigte Netto-Ergebnismarge des vergangenen Jahres habe bei 51 Prozent gelegen. Zurückzuführen sei das Wachstum unter anderem auf die kontinuierlich fortgeführte Erweiterung der Anbauflächen um mehr als 10.000 Hektar in den vergangenen sechs Monaten, hieß es.  Das vorläufige Ergebnis habe die Prognosen für das Jahr  teilweise deutlich übertroffen, erklärte die Bambusspezialistin. Der endgültige Geschäftsbericht ist für den 30. März angekündigt.


Für 2010 erwartet der Konzern eigenen Angaben zufolge eine weitere deutliche Umsatzsteigerung: Ziel sei es, „mindestens 75 Millionen Euro“ zu erzielen. Die Nettoergebnismarge werde sich jedoch voraussichtlich um 6 auf 45 Prozent verringern, prognostiziert die Konzernspitze der Bambusspezialistin.


Dazu werde die Asian Bamboo ihre Plantagen im laufenden Jahr um weitere 9.000 Hektar erweitern, kündigte Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Lin Zuojun an. Neben der Nachfrage nach Stämmen und Sprossen seien auch die Preise für Bambussprossen leicht angestiegen, begründete er seine Prognose.

Asian Bamboo AG: ISIN DE000A0M6M79 / WKN: A0M6M7
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