21.01.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Bambusspezialistin öffnet sich für US-Aktienhandel

Für ein neu aufgelegtes Zertifikat-Programm hat die Hamburger Bambusspezialistin Asian Bamboo die Deutsche Bank als Depotbank verpflichtet. Gehandelt werden die neuen Papiere ab dem 20. Januar im Over-The-Counter-Handel. Wie die Asian Bamboo mitteilt, entspricht eine Stammaktie zwei Zertifikaten. Bei den Zertifikaten handelt es sich um so genannte ADRs (American Depositary Receipt). Solche Hinterlegungsscheine, die das Eigentum an den zugrunde liegenden Stammaktien eines Unternehmens verbriefen, sollen es amerikanischen Anlegern ermöglichen, die Aktien von Asian Bamboo über einen Börsenmakler an den US-Wertpapierbörsen in US-Dollar zu handeln. Dividenden werden daher ebenfalls in US-Dollar ausgeschüttet, betont die Bambusspezialistin.

„Auf Seiten amerikanischer Investoren beobachten wir seit längerem ein wachsendes Interesse an unserem Unternehmen und wir  erwarten, mit der Etablierung des ADR-Programms die Liquidität unserer Aktien weiter zu erhöhen“, kommentierte Firmenchef Lin Zoujun, die Maßnahme.
In Frankfurt setzte sich der seit einem Jahr anhaltende Aufwärtstrend der Asian-Bamboo-Aktie weiter fort. Bis 9:30 Uhr stieg das Papier um 0,67 Prozentpunkte und erreichte 27,88 Euro. Seit März 2009 kletterte das Papier um 395 Prozent.

Das Zertifikat: ISIN US04520U1060/Wertpapierkennnummer (CUSIP) 04520U106
Asian Bamboo AG: ISIN DE000A0M6M79
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