Elon Musk / Foto: Steve Jurvetson - https://www.flickr.com/photos/jurvetson/18659265152/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40974345

 

Bangen um Investoren: Tesla-Chef Elon Musk plant positiven Cash Flow im dritten Quartal

Tesla-Chef Elon Musk steht unter Druck: Die Aktie des Elektroauto-Herstellers schwächelt, einige Investoren setzen bereits gezielt auf einen weiteren Absturz. Hinzu kommt, dass Tesla zwei Quartale in Folge die Erwartungen im Hinblick auf die ausgelieferten Fahrzeuge verfehlt hat, und auch die SolarCity-Übernahme nicht reibungslos verläuft  (wir berichteten). Um weiteren schlechten Nachrichten vorzubeugen, hat sich Musk am Wochenende in einer Mail an seine Angestellten gewandt.

Das US-Magazin "Fortune" zitierte am Wochenende aus dem internen Memo: Es wäre "großartig", schrieb Musk, wenn Tesla im laufenden dritten Quartal "wenigstens einen kleinen positiven Cash Flow" zeigen würde, also einen selbst erwirtschafteten Geldzufluss. Die einfache Wahrheit dahinter, so der Tesla-Chef weiter, sei, dass sich Investoren leichter finden würden, wenn die Schlagzeile nach Abschluss des Quartals nicht laute: "Tesla verliert weiter Geld." Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hatte das Unternehmen seinen Verlust ausgeweitet – um 96 Prozent auf 293 Millionen Dollar.

Also forderte Musk seine Mitarbeiter zu mehr Engagement auf: Um Kritiker eines Besseren zu belehren, sollen bis Ende September so viele Elektroautos wie möglich ausgeliefert werden. Außerdem werden in den kommenden vier bis fünf Wochen nicht zwingend notwendige Ausgaben reduziert.

Analysten rechnen für das laufende September-Quartal im Schnitt mit einem Umsatz von 2,25 Milliarden US-Dollar sowie mit einem kleinen Nettogewinn von drei US-Cent je Aktie. In den vergangenen vier Wochen hat der Titel rund zehn Prozent eingebüßt.

Tesla Motors Inc.: ISIN US88160R1014 / WKN A1CX3T
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