Der Sitz der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG in Wien. / Quelle: Unternehmen

  Finanzdienstleister, Fonds / ETF

Bankhaus Schelhammer & Schattera mit neuem Besitzer

Einen neuen Mehrheitseigner hat das österreichische Bankhauses Schelhammer & Schattera. Die auf nachhaltige und ethische Geldanlagen spezialisierte Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG aus Wien ist eine 100%-Tochtergesellschaft des Finanzinstitutes. Wie mitgeteilt wurde, hat die Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs ihre Anteile von insgesamt 53,8 Prozent an die Bankengruppe der Grazer Wechselseitigen Versicherung (GRAWE) verkauft.

Unter der Marke „Superior“ führt die Schelhammer & Schattera KAG eine Reihe von Investmentfonds, die nach ethischen Kriterien gemanagt werden. Der Name „Superior“ leitet sich von der Superiorenkonferenz ab. Dem Ethikbeirat, der die nachhaltigen Portfolios überwacht, gehören unter anderem der Provinzial der Kamillianer, die Oberin der Ursulinen der Römischen Union und ein Professor für Moraltheologie und Sozialethik an. Die beiden größten Fonds der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG sind der Superior 1 Ethik Renten mit einem Volumen von rund 240 Millionen Euro und der Mischfonds Superior 3 Ethik  mit rund 230 Millionen Euro.

Der neue Mehrheitseigner will laut Schelhammer & Schattera deren Marktpositionierung als Anbieter ethisch-nachhaltiger Bankprodukte aufrechterhalten und auszubauen. In den Vorstand des Bankhauses sei Gerd Stöcklmair von der GRAWE Bankengruppe neu aufgenommen worden. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Michael Martinek sei in den Ruhestand gegangen. Stöcklmair bilde gemeinsam mit Peter Böhler, der bereits seit 2005 im Vorstand der Bank tätig sei, das neue Vorstandsduo von Schelhammer & Schattera.
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