22.02.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Berliner Solarmodulehersteller kämpft um neues Kapital

Die Liquidität des tief in die roten Zahlen geratenen Solarmoduleherstellers Solon SE mit Sitz in Berlin ist bis auf weiteres gesichert. Dies erklärte der neue Chef des Unternehmens Stefan Säuberlich nun in einem Interview.
Demnach seien die Gespräche mit Banken noch im Gange und „nicht mehr weit weg von der Finalisierung“. Bei einem Umsatz von 218 Millionen Euro war im Jahr 2009 ein Verlust in Höhe von 87 Millionen Euro verzeichnet worden. Grund dafür seien einerseits der Wettbewerbsdruck aus Asien und der Einbruch der Geschäfte in Spanien.

Die Anleger haben das Vertrauen in den Berliner Solarmodulehersteller  verloren. Die Solon-Aktie setzte ihre Talfahrt an der Frankfurter Börse fort. Heute am Vormittag notierte sie  bei 5,48 Euro, 2, 94 Prozent schlechter als am Vortrag. Damit liegt sie nur knapp über ihrem absoluten Tiefststand im März vergangenen Jahres. Damals notierte sie bei 5,37 Euro.

Solon SE : ISIN DE0007471195 / WKN 747119

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