01.04.10 Erneuerbare Energie

BMU und DEG kooperieren beim Klimaschutz

Um private Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Anpassung an den Klimawandel in Entwicklungs- und Schwellenländern stärker zu fördern, haben das Bundesumweltministerium (BMU) und die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH erstmals eine Kooperation vereinbart. Das BMU stellt nach eigenen Angaben hierfür aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) zwei Millionen Euro für innovative Projekte mit privaten Partnern aus der Wirtschaft zur Verfügung.

Das BMU betont, dass sich die Klimaziele ohne das Engagement des Privatsektors nicht erreichen lassen. Ein Anliegen des BMU sei es daher, durch den Einsatz von Mittel der Klimaschutzinitiative zusätzliche Akteure – besonders aus der Privatwirtschaft – für den Klimaschutz zu mobilisieren. Die DEG bringe ihre langjährige Erfahrung in der Finanzierung privater Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern ein und berate bei der Umsetzung der geplanten Projekte. Klimaschutz sei ein wichtiger Schwerpunkt im DEG-Geschäft. Allein im Jahr 2009 habe sie sie rund 160 Millionen Euro für Klimaschutzinvestitionen bereitgestellt. Durch die Kooperation mit dem BMU wolle die DEG ihr Engagement für den Klimaschutz weiter erhöhen und insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei ihrer Internationalisierung unterstützen.

Mit der 2008 ins Leben gerufenen Internationalen Klimaschutzinitiative fördert das BMU  Klimaschutzprojekte in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern. Die Initiative wird aus der Versteigerung von Emissionszertifikaten finanziert.
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