Innogy setzt bei der Stromproduktion vor allem auf Windkraftanlagen. / Quelle: Fotolia, Gina Sanders

07.10.16 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Börsendebüt von Innogy - Grüner Ableger von RWE

RWE hat die Ökostromtochter Innogy an die Börse gebracht. Die Ausgabe der 139 Millionen Aktien brachte dem Energiekonzern satte fünf Milliarden Euro ein. Er hält mit 75 Prozent weiter die Mehrheit an dem Tochterunternehmen. An Innogy hat RWE nicht nur das Geschäft mit Erneuerbarer Energie ausgelagert, sondern auch das Stromnetzgeschäft und das Vertriebsgeschäft.

Innogy verfügt mit seinen Windkraftanlagen, Wasserkraftwerken und Bioenergienanlagen nach eigener Darstellung über eine Leistungskapazität von insgesamt 3,6 Gigawatt (GW). Diese befinden sich in neun europäischen Ländern, vor allem in Deutschland und Großbritannien. Das Unternehmen hat Strom- und Gasversorgungsverträge mit 23 Millionen Kunden in elf europäischen Ländern abgeschlossen und betreibt Strom- und Gasnetze mit insgesamt rund 570.000 Kilometer Länge. Im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete Innogy ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 4,5 Milliarden Euro. RWE hatte angekündigt, dass Innogy künftig den Großteil des Jahresgewinns als Dividende an die Aktionäre ausschütten werde.

Aufgrund der hohen Nachfrage vor allem von ausländischen Großinvestoren hatte RWE die Preisspanne für die neue Aktie voll ausreizen können. Sie startete mit einem Ausgabepreis auf 36 Euro und pendelte sich nach dem Börsenstart am heutigen Feitag bis 13 Uhr auf  diesen Preis ein, nachdem sie zunächst leicht an Wert gewonnen hatte.

Innogy SE: ISIN DE000A2AADD2
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x