Die Produktion von Solarzellen und Wechselrichtern zählten zum Krngeschäft der Sunways AG. / Quelle: Unternehmen

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Börsenzulassung der Sunways AG zum Jahresende widerrufen

Die Aktie des insolventen Solartechnikherstellers Sunways AG verschwindet zum Jahresende von der Börse: Nach 13 Jahren und zehn Monaten auf dem Börsenparkett wird die Börsenzulassung des Unternehmens aus Konstanz zum 10. Dezember 2014 widerrufen. Das teilt die Unternehmensführung mit.

Die Sunways-Aktie war am 9. Februar 2001 mit 7 Euro als Ausgabepreis  gestartet und hatte den ersten Handelstag an der Frankfurter Börse mit mehr als 85 Prozent Kursgewinn bei 12,85 Euro beendet.  In Schieflage geraten war die Sunways AG 2011. Die Übernahme freundliche der Mehrheit an Sunways durch den chinesischen Photovoltaikkonzern LDK Solar, die zum Jahreswechsel 2011/2012 begonnen und bis Ende April 2012 vollzogen worden war worden war, sollte die Rettung bringen. Doch die neue Muttergesellschaft schrieb schon 2012 selbst tiefrote Zahlen und war schwer überschuldet. Das LDK selbst dennoch nicht vollends insolvent ist, liegt auch daran, dass staatliche Banken und auch die Behörden des Heimatstandorts Xinyu immer wieder finanzielle Hilfe leisteten.

Sunways selbst konnte im Sommer 2013 noch die Eröffnung eines regulären Insolvenzverfahrens abwenden. Im März 2014 jedoch meldete Sunways erneut Insolvenz an und seit Mai 2014 wird die Insolvenzmasse verkauft (mehr lesen Sie  hier).

Sunways AG: ISIN DE0007332207 / WKN 733220

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