07.06.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

BP hält trotz Deep-Water-Horizon-Desaster an Milliardendividende fest

Der Katastrophe am Golf von Mexiko und massiver Aktienkursverluste zum Trotz will der britische Ölkonzern BP an seiner Milliarden-Dividende festhalten. Konzernchef Tony Hayward wolle, wie bisher jedes Jahr, rund zehn Milliarden Dollar oder mehr an seine Investoren ausschütten, heißt es in der britischen Presse. Seit dem Untergang der Bohrinsel „Deep Water Horizon vor sechs Wochen brach das BP-Papier teilweise um bis zu 30 Prozent ein.


Das Unternehmen, das bisher vergeblich versucht das Bohrloch zu schließen, hat den Presseberichten zufolge eine erste Rechnung zur Reinigung der Strände über 69 Millionen US-Dollar erhalten. Wie hoch etwaige Schadensersatzforderungen ausfallen werden und wie hoch der Gesamtschaden in Zukunft taxiert werden wird, ist unklar.


Wir berichteten darüber, dass die BP-Aktie zum Beginn der Öl-Katastrophe vor der US-Golfküste auch in einigen Nachhaltigkeitsfonds und -indizes enthalten war. Per Opens external link in new windowMausclick gelangen Sie zu unserer Berichterstattung darüber.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x