14.08.08 Erneuerbare Energie

Brandenburgisches Solarunternehmen baut Fabrik für Zinkoxid-Beschichtungen – Sprecher: „Deutliche Potenziale bei Dünnschicht-Zellen“

Ein Produktion von Dünnschichtsolarzellen mit Zinkoxid-Beschichtungen entsteht derzeit im brandenburgischen Forst (so genanntes TCO-Glas). Laut einem Bericht der Münchener Bayerische Solar AG sollen in dem Werk der Precision Coating AG bis zu sechs Quadratmeter große Flächen beschichtet werden, bisher seien 1,5 Quadratmeter möglich. Die Bayerische Solar hält 75 Prozent der Anteile von Precision Coating. Je nach Kundenwunsch könnten Schichtdicke, Leitfähigkeit, Lichtdurchlässigkeit und Lichtstreuung variiert werden, heißt es weiter. Der Wirkungsgrad der Beschichtungen solle von bisher sechs auf zwölf Prozent steigen.

Dr. Karl Markert, Vorstandssprecher der Bayerischen Solar, sagte: „„Während die Solarzellen aus Siliziumwafern weitgehend ausgereift sind, gibt es bei Dünnschicht-Zellen noch deutliche Potenziale – bei der Qualität und beim Preis.“ Der Bau des Werkes solle bis Januar 2009 abgeschlossen sein. Die geplante Produktionskapazität liege bei 2,5 Millionen Quadratmetern im Jahr.

Die Bayerische Solar ist laut der Meldung eine Holding mit Beteiligungen an Solartechnologie-Unternehmen und Photovoltaikkraftwerken. Derzeit hält die AG demnach Beteiligungen an der SolarTec AG, München, an der Precision Coating AG, München, und an der SolarGlas AG, Forst, sowie an weiteren Technologieunternehmen der gesamten Wertschöpfungskette der Photovoltaik.
Ein zweiter Unternehmensbereich halte Photovoltaikkraftwerke mit einer installierten Leistung von 14 Megawatt in Deutschland. In den nächsten zwei Jahren sollten über 100 MW in Deutschland, Italien und Griechenland hinzukommen.
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