26.02.13 Erneuerbare Energie

Bricht der deutsche Photovoltaikmarkt 2013 ein?

In laufenden Jahr wird in Deutschland weitaus weniger neue Solarstromkapazität ans Stromnetz gebracht als in 2012. Davon gehen zumindest die Marktforscher von EuPD Research aus Bonn aus. Sie sagen für 2013 einen Zubau von 3,9 Gigawatt (GW) voraus. Laut dem europäischen Photovoltaikverband EPIA (European European Photovoltaic Industry Association) hatte Deutschland 2012 noch einen Zubau von 7,5 GW erreicht.

Markus Lohr, Chefanalyst von EuPD Research, erwartet zur Halbjahreswende in den Monaten Juni und Juli die größten Zubauten. Anschließend würde die Auftragslage für die Installateure deutlich schwieriger. Dann drohe ein „Installateurssterben“, das vor allem die Betriebe treffen werde, die besonders auf den Bau von Solaranlagen spezialisiert sind.

Laut dem Experten werden die Modulpreise und in Folge dessen die Systemkosten weiter sinken. Für die Hersteller, besonders die Modulfabrikanten, werde sich daher die Wettbewerbssituation nochmals verschärfen.
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