27.06.11 Erneuerbare Energie

Bundesregierung kassiert angekündigte Einschnitte bei der Windkraftförderung

Die bisherigen Pläne der Bundesregierung für die Neugestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sehen deutliche Einschnitte bei der Förderung der Windkraft an Land vor. Hier rudert Schwarz-Gelb unter anderem auf Druck aus den Bundesländern aber nun offenbar wieder zurück. Die Einspeisevergütung für Strom aus Windkraftanlagen an Land sinkt laut dem aktuellen EEG jedes Jahr um ein Prozent. Der Gesetzentwurf für das neue EEG sieht hier eine Verdopplung dieser so genannten Degression auf 2 Prozent vor. Laut der Nachrichtenagentur Reuters will es die Bundesregierung nun doch bei der alten Degression von 1 Prozent belassen.

Auch die angekündigte Einschränkung beim Repowering-Bonus, der den Austausch alter Windräder durch leistungsstarke neue fördert, wird dem Bericht zufolge aus dem Gesetzentwurf gestrichen. Ab 2012 sollen nur noch Windräder mit diesem Bonus bedacht werden, die vor Jahresende 2011 ans Stromnetz angeschlossen wurden und zwischen 14 und 17 Jahren in Betrieb waren.
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