08.03.10 Erneuerbare Energie

Bundesumweltministerium meldet Rekordunterstützung für Erneuerbare Energie

Mit der Rekordsumme von 300 Millionen Euro hat das Bundesumweltministerium (BMU) im vergangenen Jahr den Ausbau Erneuerbarer Energien unterstützt. Wie das Ministerium mitteile, gingen 80 Prozent der 2.100 Förderkredite, die über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben worden waren, an kleine und mittelständische Unternehmen. Weitere 96 Millionen Euro flossen in Tilgungszuschüsse, die die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben werden, um die Rückzahlungslasten der Kreditnehmer zu verringern. Insgesamt habe die Subvention Investitionen von 3 Milliarden Euro ausgelöst - deutlich mehr als im Vorjahr (1,6 Milliarden Euro), erklärte das Ministerium.   

Die meisten Zusagen für Förderdarlehen im Jahr 2009 seien auf Investitionen in die Errichtung oder Erweiterung von Nahwärmenetzen entfallen, teilt das BMU weiter mit. Auch seien mehr Fördermöglichkeiten für Technologien zur Nutzung von Wärme und Kälte aus Erneuerbaren Energien in Anspruch genommen worden. Dazu gehörten größere Biomasseheizungen, große Solarkollektoranlagen, große Wärmespeicher und Biogasleitungen für den Transport von unaufbereitetem Biogas zu Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder zu Anlagen, die Biogas auf Erdgasqualität aufbereiten und ins Gasnetz einspeisen, so das Ministerium weiter.

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien  wird im laufenden Jahr fortgesetzt. Es ist Teil eines Marktanreizprogramms des BMU. Es richte sich besonders an Privathaushalte und kleine und mittelständische Unternehmen, betont das Ministerium- Damit werden zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss aus Bundesmitteln für die Finanzierung von großen Anlagen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien vergeben. Anträge können neben Privatpersonen und Kommunen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stellen. Kleine Unternehmen bekommen einen günstigen Zinssatz.
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