10.01.11 Fonds / ETF

BVI: Investmentbranche wirbt deutlich mehr Geld ein

Die deutsche Investmentbranche sind im November 2010 8,7 Milliarden Euro an neuen Mitteln zugeflossen. Dies geht aus der aktuellen Investmentstatistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management mit Sitz in Frankfurt hervor. Demnach sammelten Spezialfonds im November vergangenen Jahres 10,1 Milliarden Euro ein. Weitere 900 Millionen Euro flossen in Publikumsfonds. Demgegenüber stehen allerdings 2,3 Milliarden Euro, die aus Vermögen außerhalb von Investmentfonds abgeflossen sind.


Über das Jahr verteilt bis zum Bilanzstichtag 30. November 2010 weist die BVI-Statistik 80,9 Milliarden Euro Netto-Mittelzufluss aus. Dis übertrifft den Durchschnitt der neun Vorjahre seit der Jahrhundertwende deutlich. In den Jahren 2000 bis 2009 lag der Netto-Mittelzufluss dieses Bilanzabschnittes bei 63,4 Milliarden Euro.


Den stärksten Absatz im Monat November im Bereich Publikumsfonds machten Aktienfonds. Diese Assetklasse warb 2,5 Milliarden Euro ein. Mischfonds kamen auf 1,1 Milliarden Euro neu eingeworbene Mittel.


Die großen Verlierer des Monats November waren Geldmarktfonds, Rentenfonds und offene Immobilienfonds. Geldmarktfonds verbuchten 1,2 Milliarden Euro Mittelabfluss, Rentenfonds verloren 900 Millionen Euro an Volumen und offene Immobilienfonds 700 Millionen Euro.

Über elf Monate gesehen waren Mischfonds die stärkste Assetklasse im Jahr 2010. Bis zum 30. November lagen die sie mit 14,1 Milliarden Euro frischem Kapital klar vor Rentenfonds (11,5 Milliarden Euro) und  Aktienfonds (8,8 Millionen Euro).


Insgesamt  verwalteten die vom BVI berücksichtigten Fonds zum Bilanzstichtag 1823,5 Milliarden Euro. 808 Milliarden Euro davon entfielen auf Publikumsfonds, 313,6 Milliarden Euro auf Spezialfonds.
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