05.09.08 Nachhaltige Aktien , Meldungen

China-Connection – Hoku steigt aus Liefervereinbarungen mit ausländischen Firmen aus und schließt Vertrag mit chinesischem Kunden

Die in den USA börsennotierte Solarzulieferin Hoku Scientific aus China hat etliche Vereinbarungen mit ausländischen Geschäftspartnern zurückgezogen. Wie das Unternehmen bekannt gab, kann es fortan seine Kapitalausstattung durch Vorauszahlungen seiner Kunden in genügendem Umfang aufstocken. Daher habe es die Finanzierungsvereinbarung mit der UBS Bank aus der Schweiz aufgekündigt.

Weiter teilte Hoku mit, dass bei ihm weitaus mehr Bestellungen für Silizium eingegangen seien, als das Unternehmen befriedigen könne. Daher habe man die Liefervereinbarungen mit der japanischen Sanyo und der Global Expertise Wafer Division (GEWD) aus Malaysia gekündigt. Die GEWD ist eine Tochtergesellschaft der Freiburger Solar-Fabrik AG aus Freiburg. Diese hatte mitgeteilt, dass man sich mit Hoku nicht über eine Änderung des  Liefervertrags  im  „Hinblick  auf  die Bedingungen der Finanzierung  von  Hoku“  einigen konnte (Näheres erfahren Sie in unserem Beitrag über das Gespräch mit einem Sprecher der Solar-Fabrik AG).


Dagegen gab Hoku gleichzeitig bekannt, mit der chinesischen Solargiga Energy Holdings Ltd. einen Vertrag über die Lieferung von Solarsilizium im Wert von rund 455 Millionen Dollar abgeschlossen zu haben. Solargiga ist nach eigenen Angaben einer der größten chinesischen Hersteller im Marktsegment Siliziumingots und Wafer.

Hoku Scientific, Inc.: WKN A0F45R / ISIN US4347121059
Solargiga Energy Holdings Ltd.: ISIN KYG8268W1024 / WKN A0NAKN

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