Das Conergy-Werk in Frankfurt an der Oder. Künftig produziert hier der chinesische Modulhersteller Astronergy. / Quelle: Unternehmen

13.12.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Chinesen erhalten Zuschlag für Conergy-Werk

Der Ausverkauf der insolventen Conergy AG geht weiter. Der chinesische Modulhersteller Astronergy aus Hangzhou in der Provinz Zhejiang hat den Zuschlag zur Übernahme der Modulfertigungssparte von Conergy am Standort Frankfurt/ Oder erhalten. Mit der bereits erfolgten Unterzeichnung des Übernsahmevertrages werde aus der Conergy SolarModule GmbH & Co. KG die Astronergy Solarmodule  GmbH. Der neue Eigentümer werde 70 der bislang 280 Mitarbeiter der Fabrik entlassen, hieß es weiter. Diese würden allerdings zunächst durch eine Transfergesellschaft aufgefangen, teilte die Conergy-Führung mit. Conergy wolle auch in Zukunft mit dem Neueigentümer zusammenarbeiten und weiterhin Module aus dem Frankfurter Werk beziehen, hieß es weiter.

Nachdem das Herzstück der Gesellschaft mit Sitz in Hamburg inklusive der Marke und einiger nicht insolventer Auslandstöchter von einem US-Investor übernommen worden waren (ECOreporter.de berichtete), steht nun noch der Verkauf der auf Photovoltaik-Gerüste spezialisierten Monting Systems GmbH auf dem Plan. Hier sei noch vor Weihnachten mit einem Vertrag zum Eigentümerwechsel zu rechnen, so  Insolvenzverwalter Dr. Sven-Holger Undritz von der Rechtsanwaltskanzlei White & Case.

Der Abschied der Conergy-Aktie vom Börsenpakett ist ebenfalls bereits eingeläutet (mehr erfahren Sie hier).

Conergy AG: ISIN DE000A1KRCK4 / WKN A1KRCK  
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