05.04.16 Fonds / ETF

Corporate Governance für Investoren wichtiges Anlagekriterium

Private Anleger achten bei Entscheidungen besonders auf die Qualität der Unternehmensführung, der so genannten Corporate Governance. Diese zeichnet vor allem ein guter Umgang mit den Mitarbeitern, hohe Transparenz über die Produktherstellung und ein gutes Umweltbewusstsein aus. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Union Investment.

Die Umfrage fand im Zeitraum vom 28. Januar bis  5. Februar 2016 statt. Befragt wurden 500 Personen im Alter von 20 bis 59 Jahren. Dabei zielten die Fragen besonders auf  die Einstellung privater Anleger zum Thema Corporate Governance ab.

Laut Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstandes von Union Investment, verdeutlicht die Untersuchung die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeitskriterien. Zu diesen  ESG-Kriterien zählen neben ökologischen Kriterien (Environment) und soziale Kriterien (Social) insbesondere auch Kriterien der  Corporate Governance. „Nicht nur institutionelle Investoren, sondern auch Privatanleger erkennen zunehmend, dass Unternehmen, die im umfassenden Sinne von ESG gut geführt sind, weniger anfällig für Ereignis-, Klage- und Reputationsrisiken und damit robuster und langfristig erfolgreicher sind“, erläutert Wilhelm.
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