Ein Start-Up will E-Tankstellen an privaten Hauswänden installieren. Anleger können sich per Crowdinvestmenr beteiligen. / Foto: Pixbay

20.01.16 Anleihen / AIF

Crowdinvestment in E-Mobilität mit bis zu 7 Prozent Zins

Ein neues Nachrangdarlehen zum Thema E-Mobilität ist auf dem Markt. Gesucht werden Schwarminvestoren für ein Startup-Unternehmen aus Österreich. Die Crowdinvestment-Kampagne läuft seit neuestem bei dem Internet-Portal Companisto. Fest verzinst ist das Beteiligungsangebot mit einem Prozent pro Jahr. Zusätzlich steht ein erfolgsabhängiger Bonuszins von 6 Prozent pro Jahr in den Zeichnungsunterlagen zum Darlehen.
Wer sich beteiligt, investiert sein Geld als Darlehensgeber in die Enio GmbH aus Wien. Dieses Start-up betreibt ein europaweites Netzwerk von Ladestationen für Elektroautos, das digital vernetzt ist. Das heißt, Nutzer können online den Überblick behalten, wo die nächste Enio-Ladestation in ihrer Nähe zu finden ist. Eine Besonderheit: Enio bietet Privatleuten an, eine solche Steckdose für E-Autos an die eigene Hauswand installieren zu lassen, um so selbst zur E-Tankstelle zu werden.
Investiert wird in partiarische Nachrangdarlehen. Wer sich für die Kapitalanlage entscheidet, legt sein Kapital bis Ende 2023 fest. Das ist der erste mögliche Zeitpunkt zur Kündigung. Die Kündigungsfrist dauert laut Vertrag drei Monate. Wer zum 31. Dezember 2023 aussteigen will, müsste also drei Monate zuvor kündigen. Companisto zufolge haben bislang 60 Anleger zusammen 20.320 Euro in die Nachrangdarlehen investiert. Insgesamt hat Enio Nachrangdarlehen im Wert von maximal einer Millionen Euro für das Crowdinvestment vorgesehen. Die Restlaufzeit der Crowdinvestment-Kampagne gibt Companisto mit 59 Tagen an. Die Schwelle, ab der Companisto die Kampagne als erfolgreich einstuft, liegt bei 100.000 Euro. Erreicht das die Kampagne diese Schwelle nicht, sollen die Anleger ihr Investment komplett zurückerhalten, heißt es auf der Internetseite zu der Kampagne.
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