13.07.10 Fonds / ETF

Dachfonds setzt trotz Krisenerscheinungen weiter auf Mikrofinanz

Operative Fehler der Kleinkreditbanken in einzelnen Ländern und Regionen, die gesunkene Rentabilität vieler Fonds und die verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in einzelnen Schwellen- und Entwicklungsländern haben erste Zweifel an der Wirtschaftlichkeit von Mikrofinanzfonds geschürt. Das räumt die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) Hauck & Aufhäuser in ihrem aktuellen Newsletter zum Good Growth Fund ein. Dieser nachhaltige Dachfonds investiert insbesondere auch in Nachhaltigkeits- und Mikrofinanzfonds.

Dennoch könne sich die Rendite von Mikrofinanz weiterhin sehen lassen, heißt es in dem Newsletter. So sei zwar die Durchschnittsrendite des Mikrofinanzindex SMX auf ca. 3% gesunken. Sie sei gemessen an der allgemeinen Zinssituation jedoch „immer noch attraktiv“. Ferner habe etwa eine Studie der unabhängigen, von der Weltbank gefördert Mikrofinanzexperten CGAP (Consultative Group to Assist the Poor) ergeben, dass den Mikrofinanzinvestoren auch in Zukunft keine nennenswerten Ausfälle oder Bewertungskorrekturen ins Haus stehen.

Der im Mai 2008 aufgelegte Good Growth Fund hat auf Jahressicht eine Rendite von 8,3 Prozent erreicht. Laut Hauck & Aufhäuser summiert sich das Fondsvolumen auf knapp zehn Millionen Euro. Zu den Top-Positionen des thesaurierenden Fonds zählt etwa der Mikrofinanzfonds ResponsAbility Microfinance I, Investments in Mikrofinanz machen 29 Prozent der Beteiligungen aus.

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