Die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen ist im 1. Quartal enorm angestiegen: die Solarfarm Tempin, in die Anleger über einen geschlossenen Solarfonds von Commerz Real investieren konnten. / Quelle: Unternehmen

  Erneuerbare Energie

Deutsche Grünstromproduktion erreicht neuen Rekordwert

Während die politische Debatte über die deutsche Energiewende anhält, unterstreichen  aktuelle Zahlen zur Bruttostromerzeugung das Potential der Erneuerbaren Energien. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilt, haben die regenerativen Energien im 1. Quartal 2014 insgesamt 27 Prozent des Brutto-Inlandsstromverbrauchs abgedeckt. Zum Vergleich: Ende 2013 hatten sie mit 23,4 Prozent einen damals neuen Rekordwert erreicht nach 22,8 Prozent im Vorjahr.

Zugleich ist die Bruttostromerzeugung von konventionellen Kraftwerken im 1. Quartal 2014 deutlich gesunken. So sank die Erzeugung von Steinkohlekraftwerken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,4 Prozent, die Erzeugung aus Gaskraftwerken um 19,7 und die aus Braunkohlekraftwerken um 4,8 Prozent. Auch die Bruttostromerzeugung aus Kernkraftwerken verringerte sich deutlich um 4,6 Prozent. Insgesamt erzeugten alle Anlagen zusammen knapp 164 Milliarden Kilowattstunden (kWh) und damit 5,4 Prozent weniger Strom als im Vorjahresquartal.

Beim Blick auf die Stromproduktion aus Erneuerbaren-Anlagen in den ersten drei Monaten sticht der enorme Zuwachs bei der Solarstromproduktion ins Auge. Die Erzeugung von Strom Photovoltaik-Anlagen ist im Vergleich zum 1. Quartal 2013 um 82,5 Prozent auf 6,1 Milliarden kWh angestiegen. Windkraftanlagen an Land erzeugten 20,6 Prozent mehr Strom und kamen auf 17,4 Milliarden kWh , während Offshore-Anlagen sogar ein Plus von 33,5 Prozent verbuchten und rund 0,4 Milliarden kWh Strom produzierten. Die Stromerzeugung aus Biomasse erhöhte sich um 5,4 Prozent zuauf 11,2 Milliarden kWh.
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