Die Helma Eigenheimbau AG aus Lehrte ist auf Massivhäuser mit nachhaltigen Energiekonzepten spezialisiert. Im Bild: Eine Baustelle des Unternehmens. / Quelle: Unternehmen

  Erneuerbare Energie

Deutsche wollen mit Nachhaltigkeit beim Hausbau Geld sparen

Die Mehrheit aller Deutschen will beim selbst erbauten Eigenheim langfristig Geld sparen und die Umwelt schonen. Deshalb setzen die meisten Bauherren auf energetische und ökologische Nachhaltigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Deutschen Fertighaus Holding.

Demnach legen die Deutschen besonderen Wert darauf, sowohl die Instandhaltungskosten als auch der Energieverbrauch des Eigenheims möglichst gering zu halten. Die große Mehrheit von 96 Prozent gab an, eine bestmögliche Energieeffizienz sei ihnen bei der Planung eines Hausbaus „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Geringe Instandhaltungs- und Sanierungskosten sowie die soziale Verantwortung des Bauträgers gegenüber den eigenen Mitarbeitern stehen bei den Studienteilnehmern ebenfalls hoch im Kurs. Hier erklärten jeweils 92 Prozent, diese Aspekte  seien „sehr wichtig“ oder „wichtig“.


Nachhaltigkeitszertifikate sehr gefragt

Eine große Bedeutung schreiben die Bundesbürger außerdem der Beachtung des Umweltschutzes durch die Verwendung ökologischer Baustoffe zu. Das geben 85 Prozent so an. Weitere wichtige Faktoren, die der Mehrheit aller Deutschen beim Hausbau wichtig sind, sind der Werterhalt und die Anpassungsfähigkeit des Grundrisses. Für 81 Prozent spielt das Thema Werterhalt beziehungsweise der Wiederverkaufswert bei der Planung eine übergeordnete Rolle. Bei der Flexibilität des Grundrisses sind es sogar 84 Prozent. Und 73 Prozent halten es für wichtig oder sehr wichtig, dass die energetisch-ökologisch nachhaltige Bauweise durch ein Zertifikat bestätigt wird.


Bei Fertighäusern wird der Massivbauweise mehr Nachhaltigkeit zugetraut

Bei Fertighäusern  sind 44 Prozent der Befragten der Meinung, dass herkömmliche Massivhäuser diese Nachhaltigkeitskriterien eher erfüllen als Holzhäuser. 36 Prozent sehen in dieser Frage Holzhäuser vorn. Acht Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Nachhaltigkeitskriterien auf beide Bauweisen gleichermaßen zutreffen. Drei Prozent sind diesbezüglich unentschieden.

Spielen Sie selbst mit dem Gedanken, in nächster Zeit den Bau eines ökologisch und energetisch nachhaltigen Hauses zu planen? Diese  ECOreporter.de-Übersicht  zeigt ihnen deutsche Nachhaltigkeitsbanken, die Immobilienfinanzierungen anbieten.
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x