15.01.13

Deutschland und China kooperieren bei Erneuerbaren Energien

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien wollen Deutschland und China in Zukunft zusammenarbeiten. Eine entsprechende Absprache zwischen dem Bundesumweltministerium und der chinesischen Nationalen Energiebehörde (NEA) haben Bundesumweltminister Peter Altmaier und der stellvertretende Vorsitzende der chinesischen Energiebehörde Liu Qi unterzeichnet. Das gab das Ministerium bekannt.

China ist bereits weltweit führend bei der Produktion von Windstrom und baut die eigenen Photovoltaikkapazitäten massiv aus. Die Zentralregierung in Peking hat 2012 entschieden, seine Kapazität zur Solarstromerzeugung von derzeit rund  sieben Gigawatt (GW) auf 21 GW im Jahr 2015 und 50 GW im Jahr 2020 zu erhöhen. Außerdem soll bis 2015 die installierte netzgebundene Windenergiekapazität auf 100 GW und bis 2020 auf 200 GW ausgebaut werden. Darüber hinaus gibt es ambitionierte Ausbauziele für Solarthermie und die Stromerzeugung aus Biomasse.

Die Volksrepublik steht unter großem Druck, den Anteil der regenerativen Energie stark auszubauen. Derzeit bezieht China rund 80 Prozent des Stroms aus Kohlekraftwerken. Das hat insbesondere zu massiven Umweltbelastungen geführt, wie sie die aktuellen Nachrichten über den starken Smog in der Hauptstadt Peking belegen.
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