Kleiner Anlagen, wie diese der S.A.G. Solarstrom AG auf einem Privathaus in Mülheim, führen die Statistik der Bundesnetzagentur im Juli an. / Quelle: Unternehmen

  Erneuerbare Energie

Deutschlands Solarstromkapazität wächst langsamer

Der Ausbau der Photovoltaik-Kapazität in Deutschland hat sich weiter verlangsamt. Der Trend bei neuen Photovoltaik-Kraftwerken geht deutlich in Richtung Kleinanlagen unter 100 Kilowatt Leistungskapazität. Dies ergibt sich aus der Statistik der Bundesnetzagentur zu Photovoltaik-Neuinstallationen im Juli 2013.

Demnach sind in diesem Zeitraum deutschlandweit neue Sonnenstromkraftwerke mit 313 Megawatt (MW) neu in Betrieb gegangen. Gemessen an der im Vormonat neu installierten Photovoltaik-Leistung ist das ein Rückgang um 42,3 Prozent. Denn im Juni 2013 wurden laut Bundesnetzagentur Solaranlagen mit 543 MW neu ans Stromnetz angeschlossen.
Der Großteil der im Juli des laufenden Jahres neu installierten Solaranlagen war kleiner als 100 Kilowatt. Anlagen dieser Größenordnung machten allein 142 MW des Zubaus im Juli aus. Die Bundesnetzagentur vermerkte hierzu 11.921 Neuanmeldungen. 74 MW entfiel auf 275 Anlagen bis zu einem MW Kapazität, weitere 98 MW aus 40 neuen Anlagen stammt aus Kraftwerken mit mehr als einem MW Kapazität.

Deutschland verfügt damit zum 31.Juli 2013 über 34.492 MW Solarstromkapazität. Zwischen Juni 2012 und Ende Juli 2013 legte Deutschlands Photovoltikleistung um knapp 5.000 MW zu.
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