04.07.12 Erneuerbare Energie

Deutschlands Sonnenstromproduktion steigt rasant

Photovoltaik gewinnt zusehends an Bedeutung für die Stromversorgung in Deutschland. Nach Angaben des Bundesverbands der Solarwirtschaft BSW Solar wurde deutschlandweit in der ersten Jahreshälfte 2012 rund 50 Prozent mehr Solarstrom produziert als in den ersten sechs Monaten 2011.

1,2 Millionen Solaranlagen erzeugten rund 14,7 Milliarden Kilowattstunden Strom und deckten damit den Bedarf von 8,4 Million Haushalten. Das erklärte BSW-Solar- Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig in Berlin. Körnig betonte zugleich erneut, dass die Photovoltaik kein Kostentreiber der deutschen Energiewende hin zu einer nachhaltigeren Stromversorgung sei.

„Die Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben. An den weiteren  Kostensteigerungen wird die Photovoltaik jedoch nur zu einem Bruchteil beitragen und zugleich Verbraucher vor einer mittel- bis langfristig zu erwartenden Kostenexplosion fossiler Energieträger sowie untragbaren Klimafolgekosten schützen“, so der Geschäftsführer des BSW Solar. Die Verdoppelung des Solarenergie-Anteils am Strom-Mix bis 2016 von 3,2 Prozent auf knapp 7 Prozent werde die Verbraucher-Stromtarife in den nächsten vier Jahren lediglich um 2,5 Prozent ansteigen lassen, so Körnig  mit Blick auf eine Prognos-Studie.
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