09.10.17 Finanzdienstleister , Altersvorsorge

"Die Bayrische": Neue Tochterfirma bietet Öko-Altersvorsorge an

Die Versicherungsgruppe die Bayerische hat einen neuen Öko-Lebensversicherer gegründet: Pangaea Life. Die Angebote sollen streng nach nachhaltigen und ökologischen Investmentkriterien ausgerichtet werden. Das Unternehmen agiert als Produktschmiede- und Vertriebsplattform und arbeitet als eigenständige Tochter der Bayerischen. Geschäftsführer der Pangaea Life GmbH ist Uwe Mahrt. Der Name Pangaea Life leitet sich ab vom Namen des Urkontinents.

Das neue Angebot richte sich an nachhaltig und ökologisch interessierte Kunden, sagte Dr. Herbert Schneidemann, Vorsitzender des Vorstandes der Versicherungsgruppe die Bayerische. "Es geht darum, mit sinnvollen Produktmerkmalen und einer fairen und attraktiven Kapitalanlage einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas und für einen aktiven Umweltschutz zu leisten", führt das zuständige Vorstandsmitglied der Bayerischen, Martin Gräfer, aus.

Das Versicherungsportfolio werde stufenweise ausgebaut. Es umfasse ab sofort die betriebliche Altersvorsorge. In Kürze sollen Lösungen für private Hausrat- und Haftpflichtversicherungen sowie eine eigenständige Produktlinie zur Versicherung von Elektrofahrzeugen folgen.

Grüne Rentenversicherung für Privatkunden

Im Mittelpunkt stehe jedoch die Investment-Rente, eine fondsgebundene Rentenversicherung, die auf einem eigens von der Bayerischen entwickelten Pangaea Life Fonds basiert. Dieser Fonds steht nur Versicherungsnehmern von Pangaea Life offen. Privatkunden sollen "bereits mit geringen Beiträgen" investieren können. 

Die alternativen Investments erfolgten ausschließlich in regenerative Energieformen zum Klimaschutz, wie Windparks, Solaranlagen, Wasserkraft, Waldwirtschaft oder Energiespeicher, hieß es. Ausgeschlossen seien Investments in in Atomenergie, grüne Gentechnik oder Raubbau. Außerdem prüft das Fondsmanagement, ob das Verbot von Kinderarbeit und Korruption eingehalten wird.

Schrittweise will die Bayerische zudem einen mit Experten besetzten Beirat einrichten, der die Fondsmanager bei den alternativen Investments berät. Kunden sollen "weitgehende Transparenz über die Anlageobjekte des Fonds erhalten und künftig über Investments mitbestimmen".


Mehr Tipps zur nachhaltigen Altersvorsorge finden Sie in unseren Musterdepots. (Link entfernt)
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