Fabrik von aleo solar in Prenzlau. / Quelle: Unternehmen

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Die Luft für aleo solar wird immer dünner

Die Aussichten für den um seinen Fortbestand ringenden Solartechnikhersteller aleo solar AG haben sich weiter verschlechtert. Wie das Unternehmen mit Sitzen in Oldenburg und Prenzlau mitteilt, hat es nach vorläufigen Berechnungen die ersten drei Quartale 2013 mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von minus 38,0 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum hatte der Fehlbetrag mit 51,5 Millionen Euro noch höher gelegen. Der Umsatz der ersten neun Monate ist laut aleo solar von 222,4 Millionen auf 99,1 Millionen Euro eingebrochen. Der offizielle Zwischenbericht zum 30. September 2013 mit den endgültigen Zahlen wurde für den 12. November 2013 angekündigt.

Weil es weiterhin tiefrote Zahlen schreibt, dürfte das Solarunternehmen für rettende Investoren noch unattraktiver geworden sein. Seitdem der Mischkonzern Bosch seinen Ausstieg aus der Photovoltaik beschlossen hatte, sucht aleo solar  einen Nachfolge-Investor für die Mehrheitsbeteiligung der Muttergesellschaft. Bosch hat aleo solar in diesem Zusammenhang die Finanzierung nur bis März 2014 zugesagt. Der Solartechnikhersteller wollte ursprünglich bis Ende September 2013 einen Käufer finden (ECOreporter.de  berichtete).

aleo solar AG: ISIN: DE000A0JM634 / WKN A0JM63
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