Hauptsitz von China Sunergy in Nanjing. / Quelle: Unternehmen

17.06.13 Nachhaltige Aktien , Erneuerbare Energie , Meldungen

Die Türkei wird nicht nur für China Sunergy wichtiger

Die Türkei gewinnt innerhalb der Solarbranche Photovoltaik an Bedeutung. Das zeigt unter anderem der Andrang bei der ersten Ausschreibungsrunde für staatlich geförderte größere Solarparks durch die türkische Energiebehörde EPDK. Diese hat eine erste Ausschreibungsrunde für Solarprojekte mit mehr als einem MW Leistungskapazität beendet. Ziel war es Aufträge für Photovoltaikanlagen mit insgesamt 600 Megawatt (MW) zu vergeben, deren Strom mit umgerechnet knapp 10 Cent pro Kilowattstunde als festem Einspeisetarif vergütet werden soll. Und wenn die heimische Industrie bei der Umsetzung eine Rolle spielt, soll es zusätzliche Prämien geben. Zur Ausschreibung angemeldet wurden Bauvorhaben mit insgesamt 2.000 MW geplanter Stromproduktionskapazität. Das konkrete Auswahlverfahren soll noch rund einen Monat dauern.

Der chinesische Solarkonzern China Sunergy hat offiziell  die ersten Module aus seiner neuen Fabrik in der Türkei ausgeliefert. Die Lieferung umfasse 6,4 MW Leistungskapazität und sei für einen nicht näher benannten französischen Großkunden bestimmt, hieß es. Neben kristallinen Solarmodulen im Umfang von 300 MW jährlich produziert das Unternehmen aus Nanjing in der neuen türkischen Fabrik auch 100 MW Solarzellen pro Jahr.

Die Fabrik ist für die Chinesen grade vor dem Hintergrund der Strafzölle auf Photovoltaikprodukte aus China (mehr dazu lesen Sie hier) von strategischer Bedeutung. „Wir sind der Ansicht, das unsere Fabrik in der Türkei ein effektiver Puffer gegen die Anti-Dumpingzölle der EU ist“, sagte der CEO Stephen Cai. 
China Sunergy Co. Ltd: ISIN US16942X3026 / WKN A1JRLL
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