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Drägerwerk kämpft mit hohen Kosten – Aktie bricht ein
Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk hat im dritten Quartal 2026 einen Rückgang beim Ergebnis verkraften müssen. Auch ein Einmaleffekt aus der Rückerstattung von Zöllen konnte deutlich gestiegene Kosten nicht ausgleichen.
Nach vorläufigen Zahlen sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 56,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf rund 48 Millionen Euro. Dabei sind im aktuellen Ergebnis auch noch Zollrückerstattungen von 20,1 Millionen Euro enthalten. Drägerwerk verweist auf ein hohes Vergleichsniveau: Im dritten Quartal 2025 war das EBIT aufgrund von Nachholeffekten sehr hoch ausgefallen.
Auftragseingang zieht an, Margen sinken
Der Umsatz stieg zwar um 2,1 Prozent auf rund 851 Millionen Euro, die Kosten für Verwaltung, Vertrieb und Entwicklung legten aber stärker zu. Die operative Gewinnmarge sank deshalb von 6,8 auf 5,6 Prozent. Der Auftragseingang verbesserte sich um 8,2 Prozent auf 926 Millionen Euro, vor allem dank einer starken Nachfrage nach Sicherheitstechnik.
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