Novo Nordisk hat mit seinen "Abnehmspritzen" Wegovy und Ozempic enormen Erfolg. ECOreporter hat geprüft, ob sich hier und bei anderen nachhaltigen Gesundheitsaktien der Einstieg lohnt. / Foto: imago images, NTB

  Aktientipps, Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

Diese nachhaltigen Gesundheitsaktien haben gute Aussichten

Katheter, Hörgeräte, Impfstoffe, Krebsmedikamente, Krankenversicherungen – das sind einige Produkte der von ECOreporter analysierten nachhaltigen Gesundheitsunternehmen. Wo lohnt sich ein Kauf, und mit welchen Aktien handelt man sich derzeit eher Bauchschmerzen ein?

Weltweit werden die Menschen immer älter, und sie können ihr Leben dank verbesserter Medikamente und Medizintechnik länger genießen. Das Geschäftsfeld Gesundheit wächst und hat weiter gute Aussichten. In den letzten Jahren stand die Branche stark unter dem Einfluss der Corona-Krise – etwa weil viele planbare Operationen verschoben wurden, aber auch, weil Unternehmen mit Coronatests und Beatmungsgeräten viel Geld verdienten.

Mittlerweile sind die Auswirkungen der Pandemie überwiegend Vergangenheit. Ein Problem ist aktuell die weiterhin hohe Inflation: Auch wenn Eingriffe etwa für Hör- und Zahnimplantate wieder möglich sind, halten sich viele Menschen mit Kaufentscheidungen angesichts gestiegener Preise zurück, wenn Krankenkassen nicht die vollen Kosten übernehmen. Und Unternehmen müssen nun neue Innovationen im Pharma- und Diagnostikbereich anbieten, damit Analysten nicht weiter den hohen Einnahmen mit Corona-Produkten nachtrauern.

ECOreporter hat bei diesen 16 nachhaltigen Gesundheitsaktien geprüft, ob sich ein Einstieg lohnen kann:

  • Ambu
  • BioNTech
  • Cigna
  • Cochlear
  • Coloplast
  • Drägerwerk
  • Humana
  • Molina Healthcare
  • Novo Nordisk
  • L'Occitane
  • ResMed
  • Roche
  • Sonova
  • Straumann
  • Stryker
  • Weleda

Ein Reizthema in Sachen Nachhaltigkeit können für Anlegerinnen und Anleger Tierversuche sein. Bei Pharma-Aktien wie Roche oder Novo Nordisk, aber auch bei Medizintechnikunternehmen wie Coloplast, Straumann und Stryker sind gesetzlich vorgeschriebene Tierversuche und manchmal auch Gentechnik mit im Spiel. Bei den Naturkosmetikherstellern L’Occitane und Weleda gibt es solche möglichen K.o.-Kriterien nicht.

Bei welchen Aktien sich auch aus finanzieller Sicht ein Einstieg lohnen kann, lesen Sie im Premium-Bereich.

Was sind Gesundheitsaktien, was sind Pharma-Aktien?

Pharma-Aktien sind nicht erst seit Corona ein beliebtes Investment-Thema. Mit Medikamenten – darum geht es bei Pharmakonzernen vor allem – lässt sich viel Geld verdienen, die meisten Branchenriesen haben in den letzten Jahrzehnten hohe Gewinne erzielt. Allerdings kommt kein Pharma-Unternehmen ohne Tierversuche aus, alleine schon wegen gesetzlicher Vorschriften. Daher eignen sich Pharma-Aktien nur bedingt für anspruchsvolle nachhaltige Anlegerinnen und Anleger.

Der Begriff Gesundheitsaktien schließt neben Pharma-Aktien noch viele weitere Aktien ein, z.B. aus den Bereichen Naturkosmetik, Medizintechnik und Krankenversicherungen – Aktien von Unternehmen, die auf unterschiedlichste Weise die Gesundheit von Mensch und Tier verbessern. Ist nicht nur das Kerngeschäft eines solchen Unternehmens nachhaltig, sondern auch sein Umgang mit Natur und Mitarbeitenden, zählt die Aktie für ECOreporter zu den nachhaltigen Gesundheitsaktien. Auch ein verantwortungsvoll geführter Pharmakonzern kann in diese Liste aufgenommen werden.

Tipp: Vegane Aktien

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