17.03.10

Drägerwerk AG: Entscheidende Fortschritte in 2009

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2009 mit ihrem
Turnaround-Programm entscheidende Fortschritte auf dem Weg zu
Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Erlösverbesserung erzielt. So legte der
Auftragseingang 2009 währungsbereinigt um 2,9 Prozent auf 1.978,3 Mio. EUR zu, der Auftragsbestand stieg währungsbereinigt um 9,2 Prozent auf den Rekordwert von 440,1 Mio. EUR. Beim Umsatz erreichte Dräger mit 1.911,1 Mio. EUR nahezu den Vorjahreswert (währungsbereinigt: -0,2 Prozent). Das Konzern-EBIT betrug 80,1 Mio. EUR (2008: 105,8 Mio. EUR), der Jahresüberschuss 32,5 Mio. EUR (2008: 49,4 Mio. EUR). "2009 war für Dräger ein entscheidendes Jahr, ein Jahr der Wende.

Eine Wende, die dringend notwendig war", erläutert Stefan Dräger,
Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG.TurnaroundDie Einsparungen aus dem Turnaround-Programm waren 2009 mit rund 64 Mio. EUR
deutlich höher als geplant. Nach Abzug der Implementierungskosten in Höhe von
18,5 Mio. EUR lagen sie bei rund 45 Mio. EUR und damit rund 20 Mio. EUR über der
letzten Schätzung aus dem dritten Quartal 2009. Die nachhaltige Kostensenkung
betrifft vor allem den Einkauf (Preissenkungen bei Produktionsmaterial und
Dienstleistungen), die Reise- und Telekommunikationskosten, die Marketing- und
Vertriebskosten sowie die Logistikkosten. Zusätzlich wurden die Service- und
Entwicklungsprozesse effizienter gestaltet. Für 2010 strebt Dräger gegenüber der
Umsatz- und Kostenstruktur und den Währungsrelationen im Jahr 2008 und unter
Annahme einer erfolgreichen Fortführung des Turnaround-Programms einen positiven
Effekt von etwa 80 Mio. EUR an, bei weiteren Implementierungskosten von rund 10
Mio. EUR. Ab 2011 soll gegenüber 2008 ein positiver Effekt von 100 Mio. EUR
jährlich erreicht werden. Stefan Dräger: "Mit dem Programm haben wir begonnen,
unsere Gewinnschwelle nachhaltig zu senken und flexibler zu werden, während wir
zugleich unverändert stark in Forschung und Entwicklung investieren. Kurz
gesagt: Wende geschafft, Richtung stimmt."Unternehmensbereich MedizintechnikIm Geschäftsjahr 2009 lag der weltweite Auftragseingang des Unternehmensbereichs
Medizintechnik mit 1.339,6 Mio. EUR währungsbereinigt um 5,4 Prozent über dem
Vorjahreswert. Durch den starken Auftragseingang zum Jahresende stieg der
Auftragsbestand auf einen Rekordwert von 300,5 Mio. EUR (31.12.2008: 219,8 Mio.
EUR). Viele Bestellungen konnten 2009 nicht mehr ausgeliefert werden, weshalb
sich der Umsatz währungsbereinigt lediglich um 2,0 Prozent auf 1.261,5 Mio. EUR
verbesserte (2008: 1.243,8 Mio. EUR). Das EBIT wuchs um 1,6 Prozent auf 76,7
Mio. EUR. Der Return on Capital Employed (ROCE) stieg auf 14,1 Prozent (2008:
11,8 Prozent).Unternehmensbereich SicherheitstechnikDer Auftragseingang des Unternehmensbereichs Sicherheitstechnik sank
währungsbereinigt um 1,7 Prozent auf 665,9 Mio. EUR, der Auftragsbestand um
23,7 Prozent auf 140,7 Mio. EUR. Mit 676,9 Mio. EUR lag der Umsatz
währungsbereinigt weltweit 4,0 Prozent unter Vorjahr. Vor allem durch eine
Wertberichtigung auf Tieftauchsysteme in Höhe von 30 Mio. EUR reduzierten sich
das EBIT um 50,5 Prozent auf 30,2 Mio. EUR und der ROCE auf 15,9 Prozent (2008:
27,3 Prozent).Finanz- und VermögenslageDie Vermögenslage des Dräger-Konzerns war 2009 vor allem geprägt vom
Turnaround-Programm und dem Rückkauf des Siemens-Anteils an der Dräger Medical
AG & Co. KG. Unterstützt durch Maßnahmen des Turnaround-Programms verringerte
sich das Capital Employed zum 31. Dezember 2009 um 25,9 Prozent auf 709,1 Mio.
EUR (2008: 956,8 Mio. EUR). Gründe hierfür waren geringere Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen, Vorräte und sonstige Vermögenswerte. Der Cashflow
aus betrieblicher Tätigkeit entwickelte sich entsprechend positiv und betrug
2009 193,5 Mio. EUR (2008: 104,7 Mio. EUR). Die Bilanzierung des Anteilrückkaufs
von Siemens führte zu höheren immateriellen Vermögenswerten und gleichzeitig zu
einem niedrigeren Eigenkapital, das sich somit 2009 auf 393,8 Mio. EUR (2008:
553,8 Mio. EUR) und eine Eigenkapitalquote von 20,9 Prozent (2008: 33,5 Prozent)
verringerte. Zur Stärkung des Eigenkapitals plant Dräger, zu einem geeigneten
Zeitpunkt und in einer geeigneten Struktur eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Die Familienaktionäre haben zugesagt, sich an einer solchen Maßnahme zu
beteiligen.Dividendenvorschlag: 0,40 EUR je VorzugsaktieVor dem Hintergrund der Ergebnisentwicklung schlägt die Verwaltung die
Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr um 5 Cent je Aktie höheren Dividende
von 0,34 EUR je Stammaktie und 0,40 EUR je Vorzugsaktie vor. Stefan Dräger. "Von
der positiven Wirkung des Anteilrückkaufs von Siemens sollen unsere Aktionäre
durch eine steigende Ausschüttungsquote profitieren."AusblickFür das laufende Geschäftsjahr erwartet Dräger im Konzern ein Umsatzwachstum im
niedrigen einstelligen Prozentbereich. Gestützt auf einen größeren Anteil neuer
Produkte geht Dräger für das Geschäftsjahr 2010 - unter der Annahme einer
stetigen positiven Entwicklung der für Dräger relevanten Märkte, einer
erfolgreichen Fortsetzung des Turnaround-Programms und vor Effekten aus der
Transaktion mit Siemens - von einer Steigerung der Konzern-EBIT-Marge auf 5 bis
6 Prozent (2009: 4,2 Prozent) aus. Mittelfristig sind ein mindestens
marktkonformes Umsatzwachstum und eine EBIT-Marge im Konzern von etwa 10 Prozent
geplant.DisclaimerDiese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des
Dräger-Konzerns. Diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf den gegenwärtigen
Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen und sind nach bestem Wissen und Gewissen
zusammengestellt worden. Hinsichtlich solcher zukunftsbezogenen Aussagen kann
keine Garantie und keine Haftung für den Eintritt der genannten zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse übernommen werden. Die zukünftigen Entwicklungen
und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren. Sie
beinhalten Risiken und Unwägbarkeiten, die sich dem Einfluss des Unternehmens
entziehen und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend
erweisen. Unbeschadet rechtlicher Bestimmungen zur Korrektur von Prognosen
übernehmen wir keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten
zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Kennzahlen (Millionen EUR)+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
|   | 2009 | 2008 | Veränderung |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Konzern |   |   |   |
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| Auftragseingang | 1.978,3 | 1.930,4 | +2,5 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Umsatz | 1.911,1 | 1.924,5 | -0,7 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| EBIT | 80,1 | 105,8 | -24,3 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| EBIT-Marge | 4,2 % | 5,5 % |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Jahresüberschuss | 32,5 | 49,4 | -34,2 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Ergebnis je Vorzugsaktie (EUR) | 1,20 | 2,53 | -52,6 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| F&E-Aufwendungen | 149,4 | 142,0 | +5,2 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 193,5 | 104,7 | +84,8 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 374,4 | 258,0 | +45,1 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Investitionen | 128,3 | 74,8 | +71,5 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Capital Employed | 709,1 | 956,8 | -25,9 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| ROCE | 11,3 % | 11,1 % |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Net Working Capital | 191,4 | 487,8 | -60,8 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Dividende Vorzugsaktien (EUR) | 0,40 | 0,35 |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Dividende Stammaktien (EUR) | 0,34 | 0,29 |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Mitarbeiter | 11.071 | 10.909 | +1,5 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
Kennzahlen (Millionen EUR)+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
|   | 2009 | 2008 | Veränderung |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Medizintechnik |   |   |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Auftragseingang | 1.339,6 | 1.276,9 | +4,9 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Umsatz | 1.261,5 | 1.243,8 | +1,4 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| EBIT | 76,7 | 75,5 | +1,6 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| EBIT-Marge | 6,1 % | 6,1 % |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Jahresüberschuss | 51,2 | 55,0 | -6,9 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| F&E-Aufwendungen | 107,8 | 104,7 | +3,0 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 157,2 | 107,2 | +46,6 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Capital Employed | 544,0 | 641,9 | -15,3 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| ROCE | 14,1 % | 11,8 % |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Mitarbeiter | 6.305 | 6.326 | -0,3 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
|   |   |   |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Sicherheitstechnik |   |   |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Auftragseingang | 665,9 | 679,6 | -2,0 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Umsatz | 676,9 | 706,8 | -4,2 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| EBIT | 30,2 | 61,0 | -50,5 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| EBIT-Marge | 4,5 % | 8,6 % |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Jahresüberschuss | 19,9 | 39,3 | -49,4 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| F&E-Aufwendungen | 39,3 | 34,6 | +13,6 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 73,8 | 49,9 | +47,9 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Capital Employed | 190,1 | 223,8 | -15,1 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| ROCE | 15,9 % | 27,3 % |   |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+
| Mitarbeiter | 4.336 | 4.194 | +3,4 % |
+--------------------------------------+---------+---------+-------------+

Kontakt:
Investor Relations:Vanina Herbst
Tel. +49 451 882-2685vanina.herbst@draeger.com
Drägerwerk AG & Co. KGaA
Moislinger Allee 53-55
23558 Lübeck, Deutschland
www.draeger.com 
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